Corona-Krise Edeka Südwest liefert wegen Corona mehr Grundnahrungsmittel

Freitag, 20. März 2020
Laut Edeka Südwest können beliebte Waren wie Nudeln täglich in ausreichendem Umfang an die Märkte geliefert werden.
Laut Edeka Südwest können beliebte Waren wie Nudeln täglich in ausreichendem Umfang an die Märkte geliefert werden.
Corona-Krise
Edeka Südwest liefert wegen Corona mehr Grundnahrungsmittel
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Der Sprecher der Geschäftsführung von Edeka Südwest, Rainer Huber, befürchtet in Deutschland keinen Lebensmittelnotstand. Er sieht allerdings die Verbraucher in der Pflicht.

Seit dem letzten Februarwochenende verzeichnet Edeka Südwest eine erhöhte Nachfrage bei Grundnahrungsmittel, sagte der Sprecher der Geschäftsführung, Rainer Huber, der Deutschen Presse-Agentur. Für die Mitarbeiter in den Märkten und im Großhandel bedeute dies einen erheblichen Mehraufwand. Waren müssten rasch geliefert und die Regale in den Märkten aufgefüllt werden. Dies gelinge, ein Lebensmittelnotstand sei nicht zu befürchten.

Verbraucher seien jedoch aufgerufen, mitzuwirken. Edeka Südwest ist in Deutschland für fünf Bundesländer zuständig und beliefert 1200 Lebensmittelmärkte in ganz Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie im Süden von Hessen und Teilen Bayerns. "Wir beobachten, dass es in einigen Sortimentsbereichen, etwa bei haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln und Konserven oder auch Hygieneprodukten, zu einer erhöhten Nachfrage kommt", sagte Huber. Die tägliche Belieferung der Märkte mit ausreichend Ware sei jedoch über die Logistikzentren des Unternehmens gesichert. Einzelne Artikel, könnten wegen der erhöhten Nachfrage aber kurzzeitig vergriffen sein. "Diese werden aber aus den Lagern der Großhandlung regelmäßig nachgeliefert."

Gleiches gelte für die ganze Branche, sagte Stefan Genth vom Handelsverband Deutschland. Die stark erhöhte Kundennachfrage bei einzelnen Produkten belaste die Warenlogistik. Kunden müssten beim Einkauf flexibel sein und im Zweifel auf andere Produkte ausweichen.
Verbraucher sollten bedarfsgerecht und nur die sonst auch üblichen Haushaltsgrößen kaufen, sagte ein Sprecher der Supermarktkette Rewe. Sonst drohten größere Lieferschwierigkeiten. Das Unternehmen habe die Anlieferung mit Waren verstärkt, um die Versorgung sicherzustellen. (dpa-AFX)

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