Corona-Krise Kurzarbeit auch bei Drogerie Müller

von Redaktion LZ
Mittwoch, 25. März 2020
Drogerie Müller setzt in einzelnen Unternehmensbereichen auf Kurzarbeit.
Bert Bostelmann / bildfolio
Drogerie Müller setzt in einzelnen Unternehmensbereichen auf Kurzarbeit.
Corona-Krise
Kurzarbeit auch bei Drogerie Müller
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Der Ulmer Drogeriemarktbetreiber Müller geht auf Kurzarbeit. Das Handelsunternehmen muss im Zuge der Corona-Krise Nonfood-Abteilungen in seinen Märkten sperren. Auch Douglas und Media Saturn schicken Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Mehrere große Handelsunternehmen in Deutschland setzen auf Kurzarbeit. Nach LZ-Informationen geht nun auch Drogerie Müller diesen Schritt. Die Nummer drei im deutschen Drogeriemarkt muss Nonfood-Abteilungen in den Märkten sperren und werde "in einzelnen Unternehmensbereichen" auf Kurzarbeit umstellen, heißt es in einer internen Mitteilung.

Zuvor hatte bereits der Parfümeriekonzern Douglas Kurzarbeit angemeldet. "In einer Situation, in der wir unsere Filialen schließen mussten, leistet die überragende Mehrheit der Kollegen in den Filialen und unseren Verwaltungen durch Kurzarbeit einen Beitrag dazu, dass wir gemeinsam diese Krise meistern", teilte der Parfümeriekonzern dazu auf LZ-Anfrage mit.

Im Laufe der vergangenen Woche hatte auch Media-Saturn auf Anordnung alle seine 430 Märkte in Deutschland schließen müssen. Die Folge: Das Unternehmen hat Kurzarbeitergeld für rund 20.000 Mitarbeiter in den Filialen und in der Verwaltung in Ingolstadt beantragt.

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