Corona-Krise Kurzarbeitergeld bei dm Österreich

von Katy Weber
Dienstag, 24. März 2020
Das Management von dm Österreich und der Betriebsrat haben sich für die Mitarbeiter der Friseursalons auf Kurzarbeit geeinigt.
dm Österreich/Krug
Das Management von dm Österreich und der Betriebsrat haben sich für die Mitarbeiter der Friseursalons auf Kurzarbeit geeinigt.
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Dm hat in Österreich die betriebseigenen Friseur- und Kosmetikstudios geschlossen. Die betroffenen Mitarbeiter helfen in den Drogeriemärkten aus oder sind für Kurzarbeit angemeldet.

Die Schließung der Dienstleistungsbereiche der dm-Filialen stelle dm Österreich vor weitere Herausforderungen; gleichzeitig fehlten in vielen Drogeriefilialen Mitarbeiter, weil sie zu einer Risikogruppe zählten, oder weil sie keine Möglichkeit für die Betreuung ihrer Kinder hätten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Um trotz der hohen Ausfälle dem Versorgungsauftrag mit Drogerieprodukten nachzukommen und Freistellungen zu vermeiden, hätten die Mitarbeiter aus den Friseur- und Kosmetikstudios teils das Angebot erhalten, befristet in den Handelsbereich zu wechseln. "Diese gemeinsam mit dem Betriebsrat erarbeitete Lösung soll sicherstellen, dass wir im weiteren Verlauf der Krise für unsere Kunden handlungsfähig bleiben und dass wir das ohne externe Unterstützung wie beispielsweise das Bundesheer schaffen", so Petra Mathi-Kogelnik, Geschäftsführerin im Ressort Mitarbeiter.


Dm betreibt in Österreich 171 Friseur- und 113 Kosmetikstudios, die bereits seit dem 15. März geschlossen sind. Über die Vereinbarung zwischen der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat seien die 2200 betroffenen Mitarbeiter am Montagabend informiert worden. Sie gelte vorläufig vom 23. März bis zum 22. Juni.

Die Kurzabeit gilt laut Unternehmen auch für Mitarbeiter der Snacktheken "Die gesunde Pause". Dm Österreich betreibt in 20 österreichischen Filialen Frischetheken, an denen normalerweise Säfte, Suppen, Desserts und weitere Produkte regionaler Lieferanten verkauft werden.

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