Corona-Krise Südkoreaner ändern Kaufverhalten

von Mike Dawson
Dienstag, 07. April 2020
Das Kaufverhalten der Verbraucher habe sich in der letzten Februarwoche weitgehend normalisiert.
Homeplus
Das Kaufverhalten der Verbraucher habe sich in der letzten Februarwoche weitgehend normalisiert.
Corona-Krise
Südkoreaner ändern Kaufverhalten
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In Südkorea ist die Zeit der Hamsterkäufe vorbei. Händler melden eine Verschiebung bei den nachgefragten Artikeln und sprechen von einer Normalisierung der Situation.

 In Südkorea, wo die Anzahl der Corona-Virus-Erkrankten bereits Mitte Februar ihren traurigen Höhepunkt erreichte, beginnen die Händler wieder leicht aufzuatmen. Auf LZ-Anfrage berichtet die Zentrale des zweitgrößten Händlers Homeplus in Seoul, dass sich das Kaufverhalten der Verbraucher nach einer kurzen Zeit der Panikkäufe in der letzten Februarwoche "inzwischen weitgehend normalisiert" hat.

Konsumbedarf ändert sich

Konzentrierte sich die erhöhte Nachfrage im Januar und Februar zunächst auf Grundnahrungsmittel, Gesundheitsartikel und Hygieneprodukte, sind jetzt "frische Kochzutaten sowie Unterhaltungs- und Freizeitartikel" wegen der lokalen Quarantäne- und Home-Office-Vorschriften besonders gefragt.

Weiterhin boomen die Umsätze der Online-Tochter und der eigenen Homeplus-Express-Supermärkte, meldet Vorstandsvorsitzende Lim. Allerdings, so die Analyse des Händlers, wer schnell Zutaten für das Kochen am eigenen Herd braucht, will nicht auf die Heimlieferung warten oder zum SB-Warenhaus fahren. Deshalb kaufen die Kunden dann lieber beim benachbarten Super- oder Conveniencemarkt ein.

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