Corona-Krise Zalando plant millionenschweres Sparpaket

Dienstag, 14. April 2020
Zalando will unter anderem in der Logistik sparen.
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Zalando will unter anderem in der Logistik sparen.
Corona-Krise
Zalando plant millionenschweres Sparpaket
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Der Online-Händler Zalando will mit einem millionenschweren Sparprogramm die Auswirkungen der Corona-Pandemie abmildern. Durch das Vorgehen sollen Entlassungen abgewendet werden. Gespart wird insbesondere in zwei Unternehmensbereichen.

Um die Corona-Krise möglichst unversehrt zu überstehen, will Zalando weniger Geld ausgeben. Der Online-Händler möchte etwa 350 Millionen Euro einsparen, bestätigte eine Sprecherin der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Zuvor hatte das Magazin "Business Insider" darüber berichtet.


Zalando ist von einer sinkenden Kauflust der Verbraucher im Zuge der Pandemie erheblich betroffen und hatte in der vergangenen Woche sinkende Ergebnisse für das erste Quartal angekündigt und zudem seine Prognose für das laufende Jahr zurückgezogen.
Zalando
imago images / Jürgen Ritter

Zalando habe Maßnahmen ergriffen, um das Geschäft, die Ausgaben und Investitionen sowie die Finanzplanung für das Jahr "an die neuen Gegebenheiten anzupassen", sagte die Sprecherin. "Wir rechnen mit Einsparungen in den Bereichen Marketing, Logistik, bei Gemeinkosten sowie durch reduzierte Investitionsausgaben." Ziel sei es, Entlassungen zu vermeiden.

Wie "Business Insider" weiter berichtet, sollen die geplanten Einsparungen unter anderem durch Gehaltsverzicht finanziert werden. So werde der Vorstand auf 25 Prozent seiner Vergütung verzichten, die zweite Managementstufe auf 15 Prozent. Geplante Gehaltserhöhungen würden auf Januar 2021 verschoben.

Zalando sei jedoch zuversichtlich. Die aktuelle Situation werde "den Wandel von offline zu online beschleunigen", so die Sprecherin. Das Unternehmen sei überzeugt, dass durch die Investitionen des letzten Jahrzehnts die nötigen Voraussetzungen geschaffen worden seien, um die Krise "gut zu überstehen". (dpa-AFX)

Coronavirus (Symbolbild)
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