Corona-Schutz Husten ist kein Kriterium mehr für Covid-19-Test

von Julia Wittenhagen
Montag, 09. November 2020
Mitarbeiter vor infizierten Kollegen zu schützen, könnte im Winter schwieriger werden. Denn das RKI  verschärft die Kriterien für einen PCR-Test. Husten und Schnupfen allein sind nun kein Grund mehr.
Corona-Schutz
Husten ist kein Kriterium mehr für Covid-19-Test
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Die Corona-Testkapazitäten in Deutschland sind am Limit. Daher hat das Robert-Koch-Institut (RKI) letzte Woche seine Empfehlung für den Einsatz von PCR-Tests verändert: Menschen mit Erkältungssymptomen, aber ohne sonstige Risikofaktoren für Covid-19 (Kontakt, schwere Symptome), sollen weniger gestestet werden. Ihnen empfiehlt das RKI, bei Schnupfen und Halsschmerzen lieber in eine mindestens fünftägige Isolation zu gehen. Ist kein Homeoffice möglich, kann dies unmittelbare Auswirkungen auf die Betriebsfähigkeit in Unternehmen haben. HR-Dienstleister Bonago empfiehlt daher Firmenkunden, selbst in Testkits zu investieren, um Ansteckung, Unruhe und Fehlzeiten der Mitarbeiter zu reduzieren. Öffentliche Testkapazitäten sollen sich nach dem Willen des RKI künftig stärker auf Risikogruppen und das Gesundheitswesen konzentrieren, um eine Überlastung von Arztpraxen und Laboren zu verhindern. Verstärkt sollen außerdem Antigen-Schnelltests als Ergänzung zu den PCR-Tests eingesetzt werden, wenn kein konkretes Covid-19-Risiko vorliegt, zeigt eine Grafik zur neuen nationalen Teststrategie. Zielgruppe sind beispielsweise Personal, Besucher und Patienten in medizinischen Einrichtungen.  

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