Corona-Sorgen Jedem dritten Mitarbeiter fehlt mentale Unterstützung

von Julia Wittenhagen
Montag, 11. Januar 2021
Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter in Zeiten von Corona unterstützen, dann zumeist mit technischen Hilfsmitteln. Doch das seelische Wohl wird vernachlässigt. Ein Drittel aller Arbeitnehmer erfährt aktuell zu wenig emotionalen Beistand durch den Arbeitgeber, zeigt das Randstad Arbeitsbarometer aus dem 2. Halbjahr 2020.
Corona-Sorgen
Jedem dritten Mitarbeiter fehlt mentale Unterstützung
:
:
Info
Abonnenten von LZ Digital können sich diesen Artikel automatisiert vorlesen lassen.

"Personalverantwortliche sollten die Auswirkung dieser Krise auf das psychische Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter nicht vernachlässigen. Schließlich geht etwa jeder sechste Fehltag auf psychische Störungen zurück", sagt Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland. Dies gehe aus dem BKK Gesundheitsreport 2020 hervor.

Führungskräfte seien in der aktuellen Krise enorm gefordert. Sie leiten ihre Unternehmen durch eine komplexe wirtschaftliche Situation und müssen Arbeitsprozesse und Organisation an die neuen Bedingungen anpassen. "Es war schon immer wichtig und richtig, Mitarbeiter in diese Veränderungsprozesse einzubeziehen", sagt Bolder. "Durch regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitern - ob analog oder digital - und aufmerksames Zuhören gelingt es, Stressfaktoren frühzeitig zu identifizieren und gezielt anzusprechen." Für das Randstad Arbeitsbarometer wurden Arbeitnehmer in Europa, Asien-Pazifik und Nord- und Südamerika befragt. 

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Anzeige

Meistgelesen

stats