Coronavirus Hornbach wird doch nicht am Sonntag öffnen

von Redaktion LZ
Freitag, 20. März 2020
Die Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus – klare Abstandregelungen, Glasstellwände und Zutrittsbeschränkungen bei zu großen Kundenströmen – zeigen in den Märkten bereits Wirkung.
imago images / Eibner
Die Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus – klare Abstandregelungen, Glasstellwände und Zutrittsbeschränkungen bei zu großen Kundenströmen – zeigen in den Märkten bereits Wirkung.
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Hornbach wird doch nicht am Sonntag öffnen
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Hornbach wird nun doch seine Märkte sonntags geschlossen halten. Damit öffnet der Baumarktbetreiber seine 96 deutschen Standorte zu den üblichen Öffnungszeiten. Gleichzeitig hat der Händler seine Prognose fürs abgeschlossene Geschäftsjahr leicht erhöht.

Vorläufige Zahlen

In Tschechien, der Slowakei, Österreich, der Schweiz und Luxemburg hätten Behörden angeordnet, dass neben vielen anderen Geschäften auch Baumärkte vorübergehend schließen müssten, um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Virus zu verhindern. "Wir müssen einkalkulieren, dass es zu schließungsbedingten Umsatzeinbußen kommt", sagte Hornbach. Der Verkauf durch Onlineshops mildere die Einbußen nur zum Teil. Konkrete Aussagen über Auswirkungen der Pandemie auf das Geschäft seien aber noch nicht möglich.

Einige Märkte für Privatkunden geschlossen

Die in Deutschland weiterhin geöffneten Märkte verzeichneten einer Sprecherin zufolge derzeit einen hohen Andrang. "Wie viel davon Corona ist und wie viel Frühlingswetter, das kann man nicht genau sagen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Wenige Märkte seien aber auch hierzulande nach Anordnung regionaler Behörden bereits nicht mehr für Privatkunden, sondern nur noch für sogenannte Profikunden - etwa Handwerker - zugänglich.

Wegen höherer Nachfrage und eines milden Winterquartals steigerte die Holding im vergangenen Geschäftsjahr (bis 29. Februar 2020) den Nettoumsatz vorläufigen Zahlen zufolge um 8,4 Prozent auf mehr als 4,7 Mrd. Euro. In Deutschland hat nunmehr 96 Filialen, eine weniger als im Vorjahr. Details zur Ergebnisentwicklung sowie zum Ausblick sollen am 27. Mai veröffentlicht werden. (hof/dpa)

Coronavirus (Symbolbild)
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