Digitalisierung Personaleinsatzplanung ruft nach mehr Automatisierung

von Julia Wittenhagen
Dienstag, 22. Dezember 2020
Bei der corona-bedingten Umstellung von Arbeitsabläufen wäre noch mehr Softwareeinsatz eine gute Hilfe gewesen. Dies gilt vor allem für die Personaleinsatzplanung.
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Personaleinsatzplanung ruft nach mehr Automatisierung
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Dies belegt der Systemanbieter Inform - nicht ganz uneigennützig - mit einer Umfrage unter 179 Unternehmen, vornehmlich aus der Produktion. Laut der Studie setzt nur ein gutes Drittel der Befragten eine Spezialsoftware für die Personaleinsatzplanung ein. 56 Prozent aber gaben an, dass es damit leichter gewesen wäre, eingeschränkte Mitarbeiterverfügbarkeiten zu berücksichtigen, die Kommunikation von Einsatzzeiten zu erleichtern und Betriebszeiten, Schichtsysteme und Arbeitszeitmodelle anzupassen. Eine noch größere Lücke gibt es bei Kontrakt-Tracing: 75 Prozent der Unternehmen glauben, dass digitale Lösungen geeignet sind, Personenkontakte auf dem Betriebsgelände zu reduzieren. Doch lediglich 13 Prozent nutzen solche Lösungen. Das könnte auch daran liegen, dass von den Unternehmen, die Tracing-Lösungen einsetzen, laut Inform-Studie nur 37 Prozent positive Erfahrungen gemacht haben. Sehr hoch ist die Durchdringung bei elektronischer Zeiterfassung. 94 nutzen sie bereits. Allerdings kann die Arbeitszeit nur bei einem Fünftel der Systeme über mobile Endgeräte erfasst werden. Im Jahr des Homeoffice herrscht also auch hier Nachholbedarf. Insgesamt halten 30 Prozent der Befragten den Digitalisierungsgrad ihres Unternehmens für unzureichend oder stark rückständig.    

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