Diskrimierung Aldi USA will Rassismus bekämpfen

von Silke Biester
Montag, 22. Juni 2020
Ungewohnt politisch äußert sich Aldi USA im Rahmen der Rassenunruhen auf der eigenen Homepage. Der Discounter kündigt an, sich in den eigenen Reihen noch konsequenter gegen Diskriminierung einzusetzen.
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"Der sinnlose Tod von George Floyd in Minneapolis lenkt den Fokus auf die existierende rassistische Ungerechtigkeit in Amerika", lautet ein Statement des Discounters auf der US-Webseite. Das Unternehmen äußert sich nicht nur ungewohnt emotional und politisch, in dem es die "weltweiten friedlichen Proteste" begrüßt. Es kündigt auch an, "noch mehr für  Diversity und Inklusion" im eigenen Hau tun zu wollen. "Wir haben alle die Verantwortung, selbst in den Spiegel zu schauen und mehr für die Gleichheit zu tun", heißt es. Zwar gehöre Diversity schon immer zur eigenen Kultur, doch "wir müssen mehr tun". Deshalb soll es ab sofort auch Trainings geben, um sicherzustellen, dass in allen Filialen, Büros und Logistikzentren jeder respektvoll behandelt wird. Bei der Personalsuche und -entwicklung soll die Berücksichtigung von Minderheiten verbessert werden. Dies habe eine "extrem hohe Priorität" für das Unternehmen.

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