Dora Reber / Edeka Auf Entdeckungsreise

von Sabrina Schadwinkel
Freitag, 03. November 2017
Dora Reber gehört zu den Preisträgern der Stiftung Goldener Zuckerhut 2017.
S. Engelhardt
Dora Reber gehört zu den Preisträgern der Stiftung Goldener Zuckerhut 2017.
Für den Handelsprimus Edeka hat Dora Reber bereits während des Studiums an glutenfreien Brötchen und Backwaren getüftelt. Als Trainee im Einkauf misst sie sich gerne mit Lieferanten und packt auch im Markt beim Kistenschleppen an.

Wie sind Sie im Handel gelandet?

Über ein Praktikum im Einkauf in der Edeka-Zentrale. Von Beginn an wurde ich in das Projekt der glutenfreien Eigenmarke involviert und konnte so die gesamte Produktentwicklung der einzelnen Artikel miterleben. Ein Produkt von der Marktanalyse bis zur Anlieferung im Markt zu begleiten, begeistert mich.

In welchem Bereich sind Sie als Trainee gerade eingesetzt?

Derzeit bin ich in Berlin im Einzelhandel eingesetzt, am Ort des Geschehens sozusagen. Das heißt auch Kisten schleppen, Regale einräumen und Kassieren lernen – das All-Round-Programm.

Wohin geht es im Anschluss?

Meine nächste Station ist die Regionalgesellschaft Rhein-Ruhr. Dort lerne ich den Großhandel kennen.

Welchen Beruf könnten Sie niemals ausüben?

Ich könnte niemals ein Grenadier Guard vor dem Buckingham Palast sein, weil ich dann zum Stillstand gezwungen wäre.

Was wollten sie als Kind werden?

Als Kind war Malen das Größte für mich und so fand ich die Idee, Künstlerin zu werden, naheliegend.

Zur Person

Praktikantin, Masterandin, Werksstudentin und seit April 2017 Trainee mit Schwerpunkt Einkauf - Dora Reber (28) kann schon auf einige Stationen bei der Hamburger Edeka-Zentrale zurückblicken. Die Wirtschaftswissenschaftlerin hat sich hohe Ziele gesetzt, langfristig will sie als Warenbereichsleiterin zur Führungsmannschaft des Lebensmittelhändlers gehören.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

In meiner Freizeit gehe ich gerne auf Entdeckungsreise. Ich liebe es, durch die Stadt zu schlendern und neue Cafés oder Restaurants auszuprobieren – am liebsten in Begleitung von Freunden oder mit einem guten Buch im Gepäck.

Was machen Sie morgens als erstes nach dem Aufstehen?

In Ruhe frühstücken und dabei die Nachrichten überfliegen.

Worüber können Sie sich aufregen?

Über Intoleranz.

Welche Menschen bewundern Sie?

Menschen, die niemals aufgeben und sich auch durch Rückschläge nicht davon abhalten lassen weiterzumachen.

Wenn Sie eine Million Euro hätten, was für ein Start-up würden Sie gründen?

Mit einer Millionen Euro würde ich einen sektorenübergreifenden und vor allem unabhängigen Think Tank gründen.

An welche gute Idee von Ihnen erinnern Sie sich gerne zurück?

Während meiner Reise durch Japan auf der Insel Hokkaido Ski zu fahren.

Gibt es eine Internetseite, auf der Sie viel Zeit verbringen?

Gerne lasse ich mich von Artikeln der Internetseite brainpickings.org inspirieren.

Was haben Sie mit Ihrem Preisgeld vor?

In der Vergangenheit habe ich tolle Erfahrungen mit dem Studium im Ausland gemacht. Das Preisgeld möchte ich gerne dazu nutzen, um unter anderem an der Harvard University Kurse in Verhandlungsführung zu finanzieren.

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