Peinlicher Vorwurf gegen L'Oréal


Die L'Oréal-Tochter Garnier ist von einem Pariser Berufungsgericht wegen rassistischer Diskriminierung zu 30.000 Euro Strafgeld verurteilt worden. Dem Kosmetikkonzern und der von ihm beauftragten Zeitarbeitsfirma wird vorgeworfen, sie hätten für eine Verkaufsförderungsaktion ausdrücklich keine dunkelhäutigen Werbedamen engagieren wollen. L'Oréal kündigt Berufung beim Kassationsgericht an. Die Agentur von Garnier hatte Mitte 2000 in einem Fax das Anforderungsprofil für die Hostessen formuliert und dabei außer Alter und Konfektionsgröße die Abkürzung "BBR" verwendet (wir berichteten).

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