Gleichstellung Fehlanzeige Familienunternehmen traditionell männlich

von Silke Biester
Freitag, 12. Juni 2020
Frauen schaffen es in den 100 größten deutschen Familienunternehmen extrem selten in die erste Führungsebene. Weniger als 7 Prozent der Geschäftsführungsmitglieder sind weiblich.
Gleichstellung Fehlanzeige
Familienunternehmen traditionell männlich
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In zwei Drittel der Betriebe gibt es gar keine Frau im Top-Management, nur zwei von 100 können zwei Frauen vorweisen. Unternehmen, die zu 100 Prozent in Familienbesitz sind, schneiden mit 4,8 Prozent am schlechtesten ab. Das legt der aktuelle Allbright-Bericht offen. Dort, wo Frauen aus der Familie eine einflussreiche Position innehaben, gibt es etwas mehr Frauen in der Geschäftsführung. Auch bei Aldi, Schwarz, Globus, dm, Rossmann, Metro, Otto, Storck, Haribo, Oetker, Henkel findet sich maximal eine Frau in den männlichen Entscheidungsrunden. Zum Vergleich: Im Vorstand der DAX-30-Unternehmen liegt der Frauenanteil bei 15 Prozent.

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