Hoffnung auf Effizienz Gründer hätten gern Work-Life-Balance

von Redaktion LZ
Freitag, 19. Juli 2019
Fast zwei Drittel (60 Prozent) der Gründer von Start-ups und mittelständischen Unternehmen in Deutschland hatten ursprünglich eine bessere Work-Life-Balance angestrebt. Aber nur 48 Prozent haben dies erreicht.

Das zeigt eine von Salesforce beauftragte Studie. Nur ein Viertel der Befragten gab an, nie an Feiertagen zu arbeiten (23 Prozent). Konsequent freie Wochenenden gibt es nur für 15 Prozent. Auch die Mitarbeiter leiden unter Arbeitsdruck. So sagen fast zwei Drittel (64 Prozent) der KMU-Chefs, dass die Beschäftigten zu viele Überstunden leisten. 48 Prozent sehen dadurch negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Ein Drittel (31 Prozent) erklärt, dass sie oder ihre Mitarbeiter infolge mentaler Überlastung schon mal Urlaub genommen haben. Um Ineffizienz entgegenzuwirken und mehr Zeit für wesentliche strategische Aufgaben zu haben, wünschen sich die Inhaber intelligentere Wege, um Zeit zu gewinnen. Hoffnungen verbinden sie mit neuen technologischen Möglichkeiten. 56 Prozent glauben, dass künstliche Intelligenz und Automatisierung ihrem Unternehmen zeitliche Kapazitäten erschließen werden. Ebenso viele meinen, die Produktivität habe sich durch neue Technologien in den vergangenen zwei Jahren bereits erhöht.

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