Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Arbeitszeitkonten nur für kurze Zeiträume

von Redaktion LZ
Dienstag, 21. August 2018
Jeder zweite Beschäftigte hat schon ein Arbeitszeitkonto, meist jedoch nur mit kurzem Ausgleichszeitraum. Langzeitkonten bleiben die Ausnahme, obwohl die Arbeitszeitflexibilierung populär wie nie ist.

Das ist das Fazit einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das im Jahr 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen ("Flexi-II-Gesetz") hat die Nutzung von Langzeitkonten auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Dennoch machen nur zwei Prozent der Betriebe davon Gebrauch. Dort angesparte Guthaben werden am häufigsten für längere Freistellungen, Familienzeit oder Weiterbildung genutzt. Weniger bedeutend hingegen seien Konten, die eine Verkürzung der Lebensarbeitszeit ermöglichen.

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