Kinderprodukte in der Schmuddelecke


Bis September will das EU-Parlament die Novelle der so genannten Fernsehrichtlinie beschließen. Der Entwurf, so wie er jetzt vorliegt, verspricht nicht nur neue Freiheiten etwa beim Product-Placement, sondern sieht umgekehrt auch Einschränkungen bei der Werbung für "ungesunde und ungeeignete Nahrung und Getränke" in Kinderprogrammen vor. Anders als die deutsche Bundesregierung, die gerade erst wieder erklärt hat, keine "ungesunden Lebensmittel" zu kennen, führt der Entwurf in seiner letzten Fassung genau diesen Unterschied ein: Der neue formulierte Artikel 3 sieht vor, dass alle "Audiovisual Service Provider" einen Regelungskodex für Kinderprogramme schaffen, der die Werbung, das Sponsoring und überhaupt jegliches Marketing für "ungesunde und ungeeigneter Nahrung und Getränke" sowie solchen mit hohen Fett-, Zucker- und Salzgehalt regelt.

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