Making Future Coole Neuauflage des LZ-Karrieretags

von Julia Wittenhagen
Freitag, 25. Oktober 2019
Making Future: Viele namhafte Unternehmen waren beim neuen Karriere-Event der dfv-Mediengruppe dabei.
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Making Future: Viele namhafte Unternehmen waren beim neuen Karriere-Event der dfv-Mediengruppe dabei.
Der Industriecharme der ehemaligen Waggonfabrik gefiel Ausstellern der "Making Future" genauso wie Studenten und Young Professionals. Ein gelungener Mix aus Gesprächen am Stand, kurzen Vorträgen, Workshops, CV-Check und Fotoshooting versorgte die Besucher mit einer Vielzahl an Eindrücken und Einblicken.

"Wir sind hier, um als Arbeitgeber aus der Region unsere Bekanntheit zu steigern", hieß das Ziel am Stand von Cosnova. Das neue Hallenkonzept sei "wirklich cool". Drei Branchen präsentierten sich in der großen Halle in einem recht offen gehaltenen Standkonzept. Denn zur Abtrennung dienten lediglich bunt umwickelte Metallgerüste. Gelb kennzeichnete Konsumgüteranbieter wie Procter & Gamble, Nestlé, Kaufland oder Edeka. 

Viele Fragen: Die Aussteller lobten die gute Vorbereitung der Besucher
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Viele Fragen: Die Aussteller lobten die gute Vorbereitung der Besucher Mode und Modehandel hatten einen eigenen Bereich mit pinkfarbenen Bändern, Hotellerie und Tourismus präsentierten sich orange. Damit schuf die dfv-Conference-Group ein gemeinsames Karriere-Event für wichtige Zielgruppen des Verlags.
Modehersteller Gant: Sorgte mit dem Bügelwettbewerb „Iron Man“ für Aktion.
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Modehersteller Gant: Sorgte mit dem Bügelwettbewerb „Iron Man“ für Aktion.

Die Aussteller begrüßten das. "So können wir auch Studenten kennenlernen, die noch gar nicht auf eine Branche festgelegt sind und hier vergleichen können, in welche Kultur sie am besten passen", hieß es am Stand von Transgourmet. JDE war mit einem eigenem Kaffee-Truck gekommen und begrüßte das neue Ambiente, weil die Aussteller nahbarer seien und nicht mehr die "Markenshow" jedes einzelnen Unternehmens im Vordergrund stehe.

Das Lidl-Team freute sich über gute Resonanz auf die neue Employer- Branding-Kampagne des Discounters: Die neuen Slogans, Kanäle wie Instagram plus die ersten TV-Spots als Arbeitgeber kämen bei jungen Leuten gut an. "Das fällt auf und macht uns die Ansprache leichter."

Nutella-Crêpes am Stand von Ferrero: Waren schon beim Vorgänger-Event, dem LZ-Karrieretag, heiß begehrt
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Nutella-Crêpes am Stand von Ferrero: Waren schon beim Vorgänger-Event, dem LZ-Karrieretag, heiß begehrt

Auf der Bühne wechselten sich derweil Talk-Formate mit CEOs, Gründerinnen und Young Professionals ab. Laurence Etienne, General Manager Mars Wrigley Confectionery in Deutschland, stellte die Vorzüge heraus, für einen internationalen Konzern zu arbeiten. "Im Laufe der Karriere gibt es bei uns viele Gelegenheiten, sich zu verändern." Ein Wechsel von HR in die Produktion oder von Sales ins Marketing sei ausdrücklich möglich, Mitarbeiterentwicklung bei Mars die Aufgabe jeder Führungskraft. "Wir brauchen Leute, die sich selbst herausfordern, mobil sind und natürlich Englisch sprechen", schloss sie.

Im Gespräch: Karrierestarter und Führungskräfte wie Laurence Etienne, GM bei Mars Wrigley (l.), verrieten dem Nachwuchs, warum sie gern in ihrem Unternehmen arbeiten.
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Im Gespräch: Karrierestarter und Führungskräfte wie Laurence Etienne, GM bei Mars Wrigley (l.), verrieten dem Nachwuchs, warum sie gern in ihrem Unternehmen arbeiten.

Madlen Peter stand als Young Professional auf der Bühne. Sie erzählte, wie sie von der Praktikantin bei Ferrero zur Product Managerin wurde und schon sehr früh eine Influencer-Kampagne für Pralinen selbst gestalten durfte. Ihr Job fühle sich an, wie "CEO der eigenen Marke zu sein". Volkmar Schwenk, Geschäftsführer und Verkaufsleiter bei Ferrero, machte Absolventen Mut, auch Aufgaben im Vertrieb zu übernehmen. "Jeder, der gut zuhören und kommunizieren kann, um daraus Maßnahmen abzuleiten, ist ein Verkäufer." In der Bewerbung gelte es, Fähigkeiten zum empathischen Umgang durch entsprechende Aktivitäten zu belegen.

Workshops: Gut besucht. Hier zum Thema weibliche Karrieren.
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Workshops: Gut besucht. Hier zum Thema weibliche Karrieren.

Vorbereitend für den Jobeinstieg konnten die Studierenden sich professionell fotografieren lassen und mit Personalberatern von AFC und Rau Consulting ihre Bewerbungsmappen durchgehen. Sehr gut wurden Gruppen-Coachings rund um das Thema Karriere in Lebensmittelhandel und -industrie angenommen sowie die Veranstaltung "Her career" – nur für Frauen. Von Wochentag, Jahreszeit bis zum Austragungsort war bei der "Making Future" vieles neu. "Gutes Konzept, gute Gespräche", hieß es bei Kaufland. "Am Ende entscheidet, ob aus Besuchern Bewerber werden", sagte ein anderer Aussteller.

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