Manager-Umfrage Corona-Effekte auf Unternehmen

von Julia Wittenhagen
Donnerstag, 10. September 2020
Als negative wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise erwartet mehr als die Hälfte der Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Restrukturierungen und den Abbau von Arbeitsplätzen. Das zeigt eine Sonderbefragung von 1500 Managern der Personalberatung Odgers Berndtson.
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55 Prozent der Manager gehen davon aus, dass ihr Arbeitgeber Verluste erwirtschaften wird. Das Führungspersonal nennt aber auch positive Auswirkungen der Coronakrise. Immerhin 45,3 Prozent der Studienteilnehmer erwarten, dass Nachhaltigkeitsmaßnahmen in ihren Unternehmen durch die Krise verstärkt werden. Führen und Arbeiten aus dem Homeoffice heraus sei in den Unternehmen zu einer neuen "Normalität" geworden. Neun von zehn Managern erwarten, dass die Akzeptanz von Homeoffice-Regelungen in den nächsten Monaten weiter deutlich zunehmen wird. So gehen sie davon aus, dass ihre Teams und auch sie selbst nach Beendigung der Krise etwa doppelt so häufig aus dem Homeoffice arbeiten werden wie vor der Krise - also durchschnittlich 1,5 Tage. Zudem rechnen die Führungskräfte mit einer stärkeren Nutzung von Videokonferenzen statt Geschäftsreisen (86,2 Prozent), mit einer größeren Dynamik bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten (78,9 Prozent) sowie einer Beschleunigung von Change- und Innovationsprozessen (68,4 Prozent).

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