Neue Zentrale in Karlsruhe Bei dm ziehen bald alle unter ein Dach

von Julia Wittenhagen
Freitag, 21. Juni 2019
Neue Zentrale: Stolze 141 Meter lang, viermal so groß wie die alte Hauptverwaltung.
dm-Drogeriemarkt
Neue Zentrale: Stolze 141 Meter lang, viermal so groß wie die alte Hauptverwaltung.
Bei dm-Drogeriemarkt beginnt nach dem Umzug in die neu erbaute Hauptverwaltung ein neues Leben. Denn für die 1 600 Mitarbeiter wird der Austausch leichter, wenn sie nicht mehr auf acht Standorte verteilt sind.

"Unser Wachstum der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass die Kolleginnen und Kollegen aktuell an acht Bürostandorten über das Stadtgebiet Karlsruhe verteilt sind", sagt Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm-Drogeriemarkt. Die neue Zentrale mache es nun möglich, alle unter einem Dach zu vereinen. "Darauf freuen wir uns natürlich und für einige Kolleginnen und Kollegen wird das eine ganz neue Erfahrung sein." Gestalterisch orientiert sich das Gebäude an der landschaftlichen und städtischen Umgebung. "Zudem war es uns wichtig, den Neubau nachhaltig zu gestalten und das Wohlbefinden der Mitarbeiter im Blick zu haben", so Harsch. Für eine effiziente Energieversorgung sorgen Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Zum Heizen wird die Abwärme der Mineralölraffinerie Oberrhein genutzt.

Der wabenförmige Bau und das natürliche Licht durch 12 700 Quadratmeter Glasfläche sollen den Mitarbeitern eine moderne und angenehme Arbeitsatmosphäre bieten. Besonderheit sind die begrünten Innenhöfe und das mit Obstbäumen bepflanzte Parkhausdach. Christian Harms, Geschäftsführer Mitarbeiter, ist fest davon überzeugt, dass die Attraktivität des Arbeitsplatzes steigt. "Durch die offene Architektur unserer neuen dm-Zentrale ist es beispielsweise möglich, sogenannte Think Thanks zu installieren. Das sind 74 Räume mit modernster Technik, in die sich die Mitarbeiter zurückziehen können, um sich auszutauschen und zu gestalten." Wichtig ist ihm auch, dass die Kollegen ihren Arbeitstag bedürfnisgerecht gestalten mit individuellen Arbeitszeitmodellen und Home-Office. Konsequentes Desk-Sharing erklärt, warum dm trotz einer maximalen Kapazität von 1 800 Arbeitsplätzen keine Angst hat, bald wieder aus den Nähten zu platzen.

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