Remote-Arbeit Onboarding virtuell begleiten

von Silke Biester
Montag, 06. April 2020
Unternehmen, die während der Coronavirus-Krise neue Mitarbeiter einstellen, müssen für diese schnell ein virtuelles Einführungsprogramm entwerfen. Die im Home Office arbeitenden Neulinge müssen häufig Video-Calls mit Kollegen und Vorgesetzten führen, um möglichst früh ein Verständnis für die Firma und deren Arbeitsweise zu erhalten. So lautet die Empfehlung des norwegischen Forschungsinstituts Sintef.
Remote-Arbeit
Onboarding virtuell begleiten
:
:
Info
Abonnenten von LZ Digital können sich diesen Artikel automatisiert vorlesen lassen.

Das virtuelle Onboarding, also das Einführen von Neulingen in den Firmenbetrieb, sei entscheidend. Es braucht dafür einen deutlich strukturierteren Ansatz als bei Teams, die an einem Ort versammelt sind. Sintef hat schon in der Vergangenheit die Zusammenarbeit von virtuellen Teams erforscht und empfiehlt einen Leitfaden für das Unternehmen, der über die Ziele und Verantwortungen aller Mitarbeiter informiert. Neue Angestellte müssen so schnell wie möglich alle wichtigen Auskünfte erhalten. Es sollte auch ein Tool geben, das darüber informiert, welche Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt was tun. Regelmäßiges Feedback ist für Neulinge im Home Office ebenfalls von großer Bedeutung. Dieser Prozess muss auf Gegenseitigkeit beruhen, die neuen Angestellten sollten aktiv danach fragen.

Neuen Mitarbeitern sollte außerdem ein bestimmter Kollege als Mentor zur Seite stehen. Den Wissenschaftlern zufolge verfünffacht das die Aktivität der neuen Mitarbeiter. Der Mentor müsse eine zentrale Figur im Team sein und mit allen Vorgängen bestens vertraut sein.

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats