Roman Ensel / Edeka Südwest "Geht nicht gibt's nicht"

von Maurizio Giuri
Freitag, 03. November 2017
Roman Ensel gehört zu den Preisträgern der Stiftung Goldener Zuckerhut 2017.
S. Engelhardt
Roman Ensel gehört zu den Preisträgern der Stiftung Goldener Zuckerhut 2017.
Roman Ensel programmiert gerne. Beruflich für Edeka Südwest und in seiner freien Zeit Miniroboter. Das eigene Unternehmen will der Data-Scientist noch smarter machen.

Was machen Sie genau bei Edeka Südwest?

Ich analysiere Daten und erstelle gezielt Auswertungen für Mitarbeiter, um ihnen die Arbeit zu erleichtern. Mir sagt besonders zu, dass ich systemgestützt Probleme lösen kann. Ganz nach dem Motto: Geht nicht? Gibt’s nicht!

Mein Job macht mich froh, weil …

... ich mich frei entfalten kann und immer wieder gefordert werde. Jeder Tag ist in seiner Aufgabenstellung unterschiedlich, und ich werde dadurch immer besser. Ab und an bringt mich mein Job aber auch an den Rand der Verzweiflung, weil es manchmal zu viel auf einmal ist und ich zwischen Projekten hin und her springe.

Was war Ihre bislang größte berufliche Herausforderung?

Eine komplexe Auswertung zu generieren, welche potenzielle Abschriften-Artikel ausfindig macht, damit frühzeitig reagiert werden kann. Auch das nebenberufliche Studium war fordernd. Es geht darum, das Berufs- und Privatleben ins Gleichgewicht zu bringen.


Meine besten Freunde denken über meinen Job …

... dass es mir Spaß macht und ich mich dort wohl fühle.

Was war Ihre letzte gute Idee?

Eine Wohnung zu kaufen.

In zehn Jahren wird der Lebensmitteleinzelhandel …

... sich mehr in Richtung Internet und Digitalisierung bewegen, sei es im Markt vor Ort, etwa durch digitale Einkaufshilfen, oder im Netz durch Online-Shops.

Welchen Beruf könnten Sie niemals ausüben?

Ich könnte nie Erzieher sein. Ich glaube, dafür bin ich zu ungeduldig.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Zeit mit Freunden verbringen; zurzeit viele Infos für den Ausbau meiner eigenen Wohnung sammeln. Und meine Bachelorthesis schreiben.

Wenn Sie eine Million Euro hätten, was für ein Start-up würden Sie dann gründen?

Etwas im Bereich Open-Source Microcomputer.

Zur Person

Roman Ensel (27) ist strategischer Disponent bei Edeka Südwest. Nach seiner Lehre hat er eine Weiterbildung zum Betriebswirt absolviert und schreibt gerade an seiner Bachelorarbeit. Mit dem Preisgeld will der Hobby-Fotograf noch einen Data-Scientist Master draufpacken.

Was muss geschehen, um Sie in gute Stimmung zu versetzen?

Gute Stimmung habe ich, wenn etwas genau so klappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Ansonsten bin ich eigentlich generell ein Optimist.

Über was ärgern Sie sich?

Scheuklappendenken regt mich auf.

Welche Persönlichkeiten bewundern Sie?

Es gibt keine Menschen, welche ich bewundere. Jeder Mensch hat sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften.

Was kommt nach dem Einhorn-Hype? Ein anderes Tier oder was ganz anderes?

Ganz klar das Alpaka.

Auf welcher Internetseite verbringen Sie zu viel Zeit?

Mydealz und 9gag.

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