Schlecht bezahlt Verkäufer oft auf Unterstützung angewiesen

von Silke Biester
Montag, 30. März 2020
Viele Verkäuferinnen und Verkäufer müssen Sozialleistungen in Anspruch nehmen, obwohl sie sozialversicherungspflichtig angestellt sind.  Das geht aus der Antwort auf eine Frage der Linksfraktion hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt.
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Danach mussten im Jahr 2018 - neuere Zahlen gibt es noch nicht - mehr als 50 000 Verkäuferinnen und Verkäufer Sozialleistungen in Anspruch nehmen, obwohl sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Knapp 5000 davon hatten eine Vollzeitstelle. Ähnlich sieht es in anderen, aktuell als "systemrelevant" besonders gelobten Berufen wie der Altenpflege, Krankenpflege oder in Rettungsdiensten aus. Bundesweit waren 2018 rund 200 000 Vollzeitbeschäftigte auf solche Hilfen angewiesen, ein Drittel davon Auszubildende.

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