Studierende in der Pandemie Umfrage zeigt Finanznot und Optimismus

von Julia Wittenhagen
Mittwoch, 04. November 2020
Das Unternehmen Jobteaser, das mit seiner Recruitingplattform auf Studierende und Absolventen spezialisiert ist, stellt eine zweite Umfrage vor, in der Studierende zu den Auswirkungen der Coronakrise auf ihre Situation befragt werden. Sie zeigt, dass von April bis September bei den rund 1600 Befragten die Sorge über die Gesamtsituation nachließ.
Studierende in der Pandemie
Umfrage zeigt Finanznot und Optimismus
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50 Prozent schauen generell mit Zuversicht auf ihr Leben. Vielleicht nicht ganz unbegründet: Das Gros der Unternehmen fühlt sich zwar von der Krise betroffen, gleichzeitig waren die HR-Aktivitäten im September fast wieder auf Vorkrisenniveau. Mehr Sorge bereitet den Studenten aktuell die Finanzierung ihres Studiums. Ein Drittel hat Geldsorgen, im April war es erst jeder Vierte. Mehr als ein Drittel der Studierenden wird auch im Wintermodus weiter im Remote-Modus studieren, während zumindest im September noch zwei Drittel der Unternehmen die Rückehr vom Homeoffice in die Büros forcierten. 30 Prozent der Studenten haben ihren Praktikumsplatz krisenbedingt verloren. Viele wünschen sich mehr Unterstützung im Bereich Karriereorientierung - von den Hochschulen, aber auch von Unternehmen in Form konkreter Praktikanten- und Werkstudentenstellen. 59 Prozent der Studierenden geben übrigens an, dass sich ihnen die Inhalte von Stellenangeboten zumindest in Teilen nicht erschließen. Hier haben Unternehmen vergleichsweise gute Möglichkeiten nachzubessern, um Talente optimal anzusprechen. 24 Prozent der Studierenden finden die Informationen zu Rekrutierungsprozessen undurchsichtig, 31 Prozent bewerten sie als zu lang und 22 Prozent der Studierenden finden, dass es zu viele Einstellungsgespräche gibt.

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