Top 50 Arbeitgeber Talente der Branche bewerben sich bei Amazon

von Silke Biester
Donnerstag, 10. September 2020
Viele Jungakademiker empfinden Amazon als gute Option.
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Viele Jungakademiker empfinden Amazon als gute Option.
Top 50 Arbeitgeber
Talente der Branche bewerben sich bei Amazon
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Auf der Suche nach einem neuen Job würde sich der Führungsnachwuchs aus Handel und Industrie bevorzugt bei Amazon bewerben. Das zeigt das Young Professionals Barometer von Trendence.

Amazon hat beim Recruiting die Wahl: Der Online-Riese würde von 16,5 Prozent der Jungakademiker mit Berufserfahrung in der Branche eine Bewerbung erhalten. Er ist der beliebteste Arbeitgeber in der Zielgruppe. Es folgen Adidas, Ikea, Zalando und Hugo Boss. Die Rewe Group ist auf Platz 6 der beliebteste Lebensmittelhändler. Ferrero kann sich auf Rang 20 noch aus 4,6 Prozent der Kandidaten die passenden aussuchen.

Zu den Top-Aufsteigern im Ranking zählen dm-Drogerie und Lidl. Beide Händler konnten im Vergleich zum vergangenen Jahr je 5 Plätze gut machen. Für das Young Professionals Barometer hat das Trendence Institut knapp 20 000 Akademiker mit bis zu 15 Jahren Berufserfahrung befragt. In der exklusiven Sonderauswertung für die LZ wurden jene 1400 Antwortenden berücksichtigt, die aktuell in Handel, E-Commerce oder FMCG-Industrie arbeiten.

Für sie sind ein faires Gehalt, attraktive Aufgaben, guter Führungsstil und Wertschätzung der Mitarbeitenden die bedeutendsten Kriterien bei der Arbeitgeberwahl. Aktuell liegt ihr Bruttogehalt mit 59 200 Euro unter dem Durchschnitt von 62 600 Euro. Die Wechselbereitschaft ist bei Young Professionals aus dem Bereich Handel/FMCG vergleichsweise hoch. 20,8 Prozent suchen aktiv, 29,1 Prozent sporadisch und 40,2 Prozent sind offen für Angebote.

„Wenn der richtige Job vorbeikommt, sind sie ganz schnell weg“, sagt Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah. Dieser Wert habe sich auch in der Krise nicht verändert. Über alle Befragten steige dieser Wert nach den ersten Corona Lockerungen sogar wieder an. „Die Bindung ist mit der Angst verbunden, ohne Job dazustehen“, interpretiert er, „und nicht durch Commitment zum Arbeitgeber.“


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