Top-Management CEOs verlieren schneller Position

von Redaktion LZ
Donnerstag, 13. September 2018
Im letzten Jahr mussten in den 300 größten börsennotierten Unternehmen der D-A-CH-Region mehr CEOs ihren Posten räumen als zuvor. 24 Posten wurden neu besetzt, was einem Fünf-Jahres-Rekord entspricht.

Die durchschnittliche Verweildauer der Spitzenmanager sank von 8,4 Jahren (2016) auf nur noch 5,1 Jahre. Das zeigt die "CEO Success Studie 2017" von Strategy&, der Strategieberatung von PwC. In 15 Prozent der Fälle waren Fusionen und Übernahmen Grund für Neubesetzungen. Jeder zehnte CEO musste aufgrund schlechter finanzieller Ergebnisse gehen. Bei Neubesetzungen ist die Frauenquote rückläufig. 2013 und 2014 lag ihr Anteil noch bei 10 Prozent, seitdem sind es zwei bis drei Prozent. Seit 2013 wurden somit 9 Frauen und 176 Männer als neue CEOs berufen. Global werden sechs Prozent der Posten mit Frauen besetzt, aber selbst bei den Spitzenreitern USA und Kanada sind es nur 9,2 Prozent. Dafür glänzen die D-A-CH-Länder bei nationaler Diversität: 32 Prozent der neuen CEOs kamen 2017 aus einem anderen Land. Global sind es nur 16 Prozent. 78 Prozent der freien CEO-Posten wurden intern besetzt. 50 Prozent trugen einen Doktortitel.

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats