Ungleichbehandlung Mütter seltener bei Vorstellungsgespräch

von Redaktion LZ
Mittwoch, 04. März 2020
Mütter werden in Bewerbungsverfahren benachteiligt. Sie werden seltener zum Gespräch eingeladen als kinderlose Frauen.

Bei Männern wird nicht unterschieden, ob sie Familie haben. Das zeigt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Dafür wurden 800 fiktive Bewerbungen im Bereich Marketing und Events versandt, die sich im Lebenslauf nur in diesem Kriterium unterschieden. In dem Berufsfeld arbeiten etwa gleich viele Männer und Frauen. Um Diskriminierung zu verringern, fordert die Wissenschaftlerin Lena Hipp ein Gesetz, dass private Informationen wie Elternschaft, Ehestand oder Religion nicht mehr im Lebenslauf erwähnt werden sollen.

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