Verunsicherung durch Corona Führungskräfte müssen motivieren

von Redaktion LZ
Mittwoch, 02. September 2020
Drei von fünf Arbeitnehmern fällt es bei anhaltender Pandemie schwerer, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Als Gründe werden die Zunahme von Verantwortlichkeiten, Familienkonflikte und wirtschaftliche Unsicherheit genannt.
Verunsicherung durch Corona
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67 Prozent sagen, dass sie heute noch mehr Arbeit hätten als vor Beginn der Krise. Das zeigt eine Befragung von 1 064 Menschen durch die Personalberatung Korn Ferry. In dieser Durchhaltephase seien vor allem Führungskräfte gefragt, sagt Christoph Mât, Leiter Assessment & Succession, von Korn Ferry. "Der physische Kontakt ist auch heute noch vielfach nicht möglich, gerade in globalen Organisationen wird dies vielleicht noch viele weitere Monate so anhalten", so Mât. "Umso wichtiger ist es, dass Führungskräfte ein Vorbild sind und ihre Videofunktion ausreichend nutzen, um damit Präsenz zu zeigen." Es sei an ihnen, trotz der physischen Ferne mit jedem einzelnen ihrer Mitarbeiter die größtmögliche Nähe herzustellen: mit so vielen Einzelgesprächen wie möglich, neben Gesprächsrunden in Gruppen. "Wer heute führt, macht in kürzester Zeit eine der schwierigsten Phasen seiner Karriere mit, für den ihn bisherige Führungsstrategien und -konzepte kaum ausreichend vorbereitet haben", so Mât. Daher sei auch für das Top-Management Unterstützung aus den Aufsichtsorganen wichtig.

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