Stepstone-Analyse: Handel stellt gezielt ein
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Der Arbeits- und Jobmarkt reagiert aktuell robuster auf die Corona-Pandemie als im vergangenen Jahr, beobachtet der Jobbörsenbetreiber Stepstone. So bot die Plattform in der zweiten Januar-Woche 14 Prozent mehr freie Jobs zu Beginn des zweiten Lockdowns Anfang November.

Die Stellenangebote der Branche Groß- und Einzelhandel haben sich im Januar 2021 im Vergleich zum Tiefpunkt der Krise, Mitte April 2020, wieder mehr als verdreifacht, die Anzeigen im Berufsfeld Vertrieb und Verkauf mehr als verdoppelt, zeigt eine Auswertung für LZ. Besonders erfreulich für die einstellenden Händler ist, dass das Interesse der Jobsuchenden an Arbeit im Handel und Verkauf deutlich gestiegen ist: Das Suchwort Verkäufer gaben 2020 doppelt so viele Menschen ein wie 2019, Kassierer 65 Prozent mehr und Minijob 91 Prozent mehr.

In einer Auswertung von 150 Online-Stellenportalen zeigt Stepstone auch, dass im gesamten Jahresverlauf 2020 Verkaufsjobs um 12 Prozent zurückgingen. Nur die Stellen für Einzelhandelskaufleute nahmen um 23 Prozent zu, während die Jobs für Kassierer- (-55 Prozent) und Verkäufern (-24 Prozent), die auch Quereinsteiger ansprechen, einbrachen.

Zum Jahresbeginn suchten Unternehmen typischerweise nach neuen Mitarbeitern, heißt es bei Stepstone. Man rechne mit einem noch deutlicheren Anstieg, sobald der Lockdown gelockert wird.



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