ANG-Report: 24 Prozent mehr offene Stellen
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Die Bewältigung des Fachkräftemangels bleibt für die Foodindustrie eine zentrale Aufgabe, zeigt der erste Report der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) für 2022. So wuchs die Zahl der offenen Stellen innerhalb nur eines Monats bis Ende Juni um 24 Prozent.

161 Tage mussten Unternehmen im Schnitt suchen. Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass die Unternehmen der Lebensmittelindustrie bis September 2021 ihre Beschäftigtenzahl zwar um 2,4 Prozent steigern konnten, doch die Zahl der Azubis sank um 4,3 Prozent. Um das Berufsfeld attraktiver zu machen, hat die ANG sehr früh den EU-Pakt für Kompetenzen unterzeichnet, der auf die Höher- und Umqualifizierung der Arbeitskräfte zielt. Die Löhne verbesserten sich 2021 um durchschnittlich 2,3 Prozent, im ersten Halbjahr 2022 um 3,3 Prozent. Ein gutes Drittel der Unternehmen rechnet mit steigenden Beschäftigtenzahlen.



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