Beschäftigung: Handel vorsichtig mit Neueinst...
Beschäftigung

Handel vorsichtig mit Neueinstellungen

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Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland hat einen deutlichen Dämpfer erhalten, so die ifo-Konjunkturforscher. Das ifo-Beschäftigungsbarometer für Juli ist über alle Branchen  gesunken.

Der Handel weist mit minus 2,1 sogar einen leicht negativen Wert auf. Im Februar des Jahres lag der Beschäftigungsindex für den Handel noch bei plus 8,4. "Es wird nicht eingestellt, die Anzahl der Beschäftigten stagniert", interpretiert Klaus Wohlrabe von ifo die aktuelle Beschäftigungspolitik im Handel. Die Inflation und die Sorge, dass diese weiter anhalte sowie steigende Energiepreise, seien die Gründe für die Vorsicht. Der Dienstleistungssektor steht mit einem Plus von 12,4 bei der Beschäftigung am besten da, doch die Branche ist sehr heterogen. Während IT-Dienstleister nach wie vor Personal einstellen, sind Tourismus und Gastronomie ähnlich zurückhaltend wie der Handel, so Wohlrabe.



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