Gebremster Informationsfluss: Zu viel Homeoff...
Gebremster Informationsfluss

Zu viel Homeoffice fördert Silos

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Gebremster Informationsfluss
Zu viel Homeoffice fördert Silos
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Reine Remote-Arbeit verschlechtert die Kommunikation und Zusammenarbeit. Silobildung wird gefördert. Das zeigt eine Studie von und bei Microsoft.

Bei Microsoft haben rund 20 Prozent der Mitarbeiteiter schon vor Corona die Möglichkeit genutzt, flexibel von zuhause aus zu arbeiten. Infolge der Pandemie wurde Heimarbeit für alle Beschäftigten Standard. Zusammen mit der University of California hat das Unternehmen jetzt analysiert, wie sich dies auf den Austausch im Unternehmen auswirkt.

Klar scheint nun, dass unternehmensweite Remote-Arbeit Silobildung begünstigt. Denn die gruppenübergreifende Kollaboration war um 25 Prozent seltener als zuvor. Kommunikation erfolgte eher mit engen Kontakten und asynchron, etwa per E-Mail. Direkte Gespräche, ob persönlich, telefonisch oder per Videokonferenz, waren seltener. "Ein derart verschlechterter Informationsfluss könnte auf Dauer zum Problem werden", so die Studienautoren. Die gleichzeitige Anwesenheit von Kollegen im Büro verbessere den Informationsfluss sowohl für die Mitarbeiter im Büro als auch für jene außerhalb.



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