Gendersprache: Jobsuchende wollen neutrale An...
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Jobsuchende wollen neutrale Ansprache

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Die Generation der 14- bis 35-Jährigen erwartet gendergerechte Sprache in der Arbeitgeberkommunikation. Der Fokus müsse aber auf dem Stellenprofil und Arbeitsplatz liegen und nicht auf der Genderdebatte.

Junge Jobsuchende wollen aufgrund ihrer Fähigkeiten angesprochen werden, unabhängig vom Geschlecht, heißt es in einer psychologischen Marktforschungsstudie des Rheingold Instituts unter 14- bis 35-Jährigen. Die sprachliche Provokation mache auf gesellschaftliche Versäumnisse wie mangelnde Diversität und ungleiche Entlohnung aufmerksam, sorge aber zugleich für Missverständnisse, Ärger und lenke vom sachlichen Inhalt ab. Im Employer Branding sei Gendern ein wichtiges Signal zeitgemäßer Ansprache. Fehlt es, lasse dies den Arbeitgeber altmodisch und für jüngere Zielgruppen weniger attraktiv erscheinen.



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