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Homeoffice-Pflicht zieht nicht mehr

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Homeoffice-Pflicht zieht nicht mehr
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Die steigenden Corona-Zahlen haben mehr Beschäftigte ins Homeoffice zurückgebracht. Im Dezember arbeiteten dort zumindest zeitweise 27,9 Prozent der Beschäftigten. Der Höchststand wurde im März mit 31,7 Prozent erreicht. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor.

 
„Nicht alle Unternehmen beachten offenbar die Ende November wieder eingeführte Homeoffice-Pflicht“, sagt Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim ifo Institut. „Die Quote ist zwar wieder gestiegen. Sie liegt jedoch gut 4 Prozentpunkte unter dem Höchstwert vom März 2021.“ Das ifo Institut schätzt, dass über alle Branchen hinweg 56 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise im Heimbüro arbeiten könnten.

Relativ leicht tut sich damit vor allem die Dienstleistungsbranche: Im Dezember stieg der Homeoffice-Anteil hier von 33,4 auf 38,2 Prozent. Im Großhandel waren es 20,8 Prozent nach 15,8 im August und in der Industrie 19,7 Prozent (16,4 im August). Schwierig ist die Umsetzbarkeit im Einzelhandel: Hier arbeiteten im Dezember nur 6,6 Prozent der Beschäftigten von zu Hause aus. In der verarbeitenden Industrie gehören die Getränkehersteller mit 8,8 Prozent zu den Schlusslichtern. In der Textil- oder Pharmaindustrie arbeiten dagegen mehr als 30 Prozent der Beschäftigten zeitweise von zu Hause aus.


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