Otto-Group: Hybrid darf nicht Kulturkiller we...
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Hybrid darf nicht Kulturkiller werden

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Was man tun muss, damit der soziale Kitt im hybriden Raum nicht flöten geht, ist nicht nur bei der Otto Group ein großes Thema. Ohne persönliche Begegnung während der Pandemie hätten Elemente der Zusammenarbeit gefehlt, gleichzeitig habe man aufgrund der Krisensituation mehr von der persönlichen Situation der Kollegen mitbekommen.

So lautetet das Resümee der Otto-Managerin für Kulturwandel, Bianca Lammers in einem Live-Talk. Für neue Mitarbeiter müsse man ohne Büropräsenz deutlich größere Zeitblöcke reservieren. Annika in der Beek, People-Direktorin bei About You, warb für überschaubare Teamgrößen zwecks direkter Kontaktpflege. Bei 50 Mitarbeitern und mehr werde es schwer, jedem gerecht zu werden. Hermes-CFO Hendrik Schneider empfahl, Menschen mit "Begabung fürs Kümmern" gezielt einzubinden. "Die Führungskraft muss nicht alles allein machen." Zu jedem Projekt die passenden hybriden Formate zu finden, bezeichnen alle drei Führungskräfte genauso wie das Aushandeln von Regeln für den Mix aus Homeoffice und Büropräsenz als andauernden Lernprozess.



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