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Fachkräftemangel in Startups nimmt zu

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Fachkräftemangel in Startups nimmt zu
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Die Gewinnung von Fachkräften ist für Startups laut einer Umfrage des Bundesverbands Deutsche Startups hierzulande in den letzten zwölf Monaten noch schwerer geworden. Personelle Engpässe sind eine größere Wachstumsbremse als finanzielle.

Fast 90 Prozent der Startups haben Vakanzen. Um sie zu besetzen, bietet knapp die Hälfte der Startups mehr mobiles Arbeiten an und rekrutiert verstärkt im Ausland. Christian Miele, Vorstandsvorsitzender des Startup-Verbands, fordert daher eine schnellere Visumvergabe für Fachkräfte. Während in Deutschland die Visavergabe im Schnitt drei Monate dauere und sich bei Fachkräften aus Indien oder Afrika oft bis zu acht Monate hinziehe, bräuchten andere EU-Staaten zwischen 10 und 30 Tagen. Startups beschäftigten dem Branchenverband zufolge rund 415 000 Menschen in Deutschland. 2021 erhielten sie nach Daten der Prüfungsgesellschaft EY die Rekordsumme von 17,4 Milliarden Euro Risikokapital und können dadurch teilweise durchaus attraktive Gehälter zahlen.



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