Startup: Gründer brauchen keinen Doktortitel
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Wer als Studienabbrecher oder aus einer Beschäftigung heraus ein Startup gründen will, bleibt bei vielen staatlichen Förderprogrammen außen vor. Gefragt sind meist akademische Abschlüsse.

Der Branchenverband Bitkom macht Vorschläge, wie Gründungen aus dem nicht-akademischen Bereich erhöht werden können. So sollten zum einen Förderprogramme angepasst werden, um auch für andere technologieintensive und innovationsbasierte Gründungsvorhaben Unterstützung zu ermöglichen. Zum anderen schlägt Bitkom vor, spezielle Programme aufzulegen, die für eine breite Zielgruppe – etwa aus technischen Ausbildungsberufen – Gründungsberatung und -förderung in frühen Phasen anbieten. Aufklärung sollte auch bei Unternehmen stattfinden, die von Gründungen aus den Reihen ihrer Beschäftigten profitieren könnten. So dürften Unternehmen, die ihren Beschäftigten Freiraum für innovative Projekte lassen oder sie sogar unterstützen, attraktiver für Bewerberinnen und Bewerber werden. Und schließlich könnte, so Bitkom, die Politik helfen, das persönliche Risiko von angestellten Gründungswilligen zu reduzieren. So sei etwa ein Modell wie in Schweden denkbar, bei dem Beschäftige zunächst nicht aus dem Unternehmen ausscheiden, sondern für eine Gründung sechs Monate unbezahlten Urlaub nehmen können.



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