Kommentar: Vion geht es ans Blut
Kommentar

Vion geht es ans Blut

Wenn der Verbraucher sein Steak oder Schnitzel in der Pfanne brät, denkt er in der Regel nicht darüber nach, dass das Tier außer dem Fleisch, das er verspeisen möchte, auch weitere Produkte liefert. Die nennt der Fachmann Nebenprodukte. Was so nebensächlich klingt, hat sich für die Fleischwirtschaft jedoch fast schon immer als lukratives Geschäft erwiesen. Denn Blut, Fett, Eiweiß und Gelatine sind begehrte Rohstoffe in der Pharma-, Nahrungs- und Futtermittelindustrie. Damit kann man ordentliche Erträge erzielen. Die Rendite liegt zumeist höher als im klassischen Schlacht- und Zerlegegeschäft. Denn dort herrscht ein ausgeprägter Wettbewerb, auch international, und das Geschäft mit dem Lebensmitteleinzelhandel gilt seit jeher als margenschwach.

Wenn der Verbraucher sein Steak oder Schnitzel in der Pfanne brät, denkt er in der Regel nicht darüber nach, dass das Tier außer dem Fleisch, das er

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