Automatisierter Minimarkt: Migros startet "Vo...
Automatisierter Minimarkt

Migros startet "Voi Cube"

Migros Aare / Michèle Büschi
Der Cube-Pilot in Grenchen steht direkt neben der Filiale des Voi-Nachbarschaftsmarkts.
Der Cube-Pilot in Grenchen steht direkt neben der Filiale des Voi-Nachbarschaftsmarkts.
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Automatisierter Minimarkt
Migros startet "Voi Cube"
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Ähnlich wie Tegut testet auch die Schweizer Migros automatisierte Kleinstformate. Das jüngste Konzept "Voi Cube" der Migros Aare ist knapp 20 qm groß und eröffnet am 1. Februar in der Nähe von Solothurn.

Unbemannter Minishop: So sieht der Voi Cube der Migros aus




Noch kleiner geht kaum – am 1. Februar startet die Schweizer Migros Aare ihr automatisiertes Miniformat "Voi Cube" in Grenchen bei Solothurn. Der unbemannte Container-Shop ist eine automatisierte Kleinstversion des Migros-Nachbarschaftskonzepts "Voi" und bietet auf gerade mal 18 qm etwa 500 Foodartikel an. Das Design ist schlicht, eher funktional. Damit tritt der Laden deutlich abgespeckter auf als der Teo-Markt von Migros Zürich-Tochter Tegut. Das Teo-Konzept bietet im gefälligen Ladendesign insgesamt knapp 1000 Artikel auf 50 qm an und tritt mit Zusatzservices wie einer Ruhebank oder dem Büchertausch-Regal auf.

Doch auch der Cube-Kunde soll rund um die Uhr "das Nötigste für den Alltag finden", skizziert Pressesprecherin Andrea Bauer von der Genossenschaft Migros Aare. Das Sortiment besteht im Wesentlichen aus Lebensmitteln, darunter auch Frischwaren, sowie Drogerieprodukten als Ergänzung. Alkohol und Tabakwaren gibt es nicht. Beliefert wird der Cube-Container aus der Voi-Filiale direkt nebenan. Künftige Standorte in ländlichen oder urbanen Gebieten könnten aber auch ohne die direkte Anbindung zu einem Nachbarschaftsmarkt in der Nähe funktionieren, so die Unternehmenssprecherin.

Wie bei anderen automatisierten Miniläden muss sich der Kunde vor dem ersten Besuch über eine Smartphone-App registrieren, danach erhält er einen QR-Code für den Zugang zum Shop. Bezahlen kann der Kunde allerdings nicht direkt über App, sondern nur an einem SB-Terminal im Markt.

Optisch ähnelt der Voi Cube dem Migrolino-Format "Pick-Me 24/7", den das Handelsunternehmen seit Dezember 2019 in Dietikon testet. Doch Pick-Me ist eher ein Kiosk, an dem der Kunde auf einer Benutzeroberfläche seine Ware bestellt, die ihm am Schluss automatisch ausgegeben wird.


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