Corona-Krise: Douglas meldet Kurzarbeit an
Corona-Krise

Douglas meldet Kurzarbeit an

Santiago Engelhard
Douglas hatte in der vergangenen Woche im Zuge der Corona-Krise alle Filialen in Europa schließen müssen.
Douglas hatte in der vergangenen Woche im Zuge der Corona-Krise alle Filialen in Europa schließen müssen.
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Douglas meldet Kurzarbeit an
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Der Parfümeriemarktführer Douglas schickt sein Personal in Kurzarbeit. Nach Angaben des Händlers verzichte das Management-Team freiwillig auf einen Teil seines Gehalts. Das Unternehmen musste zuletzt Kritik von Verdi einstecken, weil es das Kurzarbeitergeld zu wenig aufstocke.

Douglas hat im Zuge der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet. "In einer Situation, in der wir unsere Filialen schließen mussten, leistet die überragende Mehrheit der Kollegen in den Filialen und unseren Verwaltungen durch Kurzarbeit einen Beitrag dazu, dass wir gemeinsam diese Krise meistern", teilt der Parfümeriekonzern dazu auf LZ-Anfrage mit.

Die Gewerkschaft Verdi hatte vor einigen Tagen kritisiert, dass der Beauty-Konzern das Kurzarbeitergeld, das gesetzlich bei 60 Prozent des Gehalts liegt, nur um 5 Prozent aufstocke. Douglas nennt auf Anfrage keine Höhe und spricht von einer "flächendeckenden Aufstockung des Kurzarbeitergeldes durch das Unternehmen".
Zudem leiste das "Management-Team auch einen persönlichen Beitrag und verzichtet freiwillig auf einen Teil seines Gehalts in den kommenden Monaten", betont der Filialist. Das Top-Management stehe in diesen schwierigen Zeiten mit den Mitarbeitern Schulter an Schulter und arbeitet jeden Tag mit vollem Einsatz, heißt es aus der Düsseldorfer Zentrale.

Der europäische Parfümeriemarktführer, der für einen Gesamtumsatz von rund 3,5 Mrd. Euro steht und von dem Private-Equity-Investor CVC gesteuert wird, hatte in der vergangenen Woche im Zuge der Corona-Krise wie viele Händler alle Filialen in Europa schließen müssen. Nun konzentriert sich der Konzern auf seine Onlinekanäle, die weiter betrieben werden können. (acm)





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