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Fehlende Liquidität an den Kapitalmärkten

Covid-19 erschwert den Asda-Verkauf

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Asda-CEO: Roger Burnley
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Fehlende Liquidität an den Kapitalmärkten
Covid-19 erschwert den Asda-Verkauf
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Die weltweite Pandemie hat Walmarts Plänen, die britische LEH-Tochter bald mehrheitlich zu veräußern, vorerst einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Aldi und Lidl UK müssen noch etwas länger warten, bis sie den künftigen Mehrheitseigner ihres preisaggressiven Vollsortimentsrivalen Asda kennenlernen. Denn potenziellen Käufern fehlt es, so Insidern an der Londoner Börse, aufgrund fehlender Liquidität an den internationalen Kapitalmärkten derzeit extrem schwer, die für eine Mehrheitsbeteiligung geschätzten 7,5 Mrd. Euro zu finanzieren.

Laut britischer Presse befinden sich die Kapitalbeteiligungsgesellschaften Apollo Global Management, Lone Star Funds und TDR Capital in der zweiten Bieterrunde für den LEH-Branchendritten. Im Joint Venture mit dem Tankstellenshop-Betreiber EG Group haben diese Private-Equity-Anbieter angeblich bereits Headhunter eingeschaltet, um Topmanager für den zukünftigen Betrieb zu rekrutieren.

Zu den meist gehandelten Namen gehören David Potts, der ehemalige CEO des LEH-Branchenvierten Morrisons, und Archie Norman, Aufsichtsratschef des Londoner Kaufhausbetreibers Marks & Spencer und langjähriger CEO von Asda in den 1990-er Jahren.

Gescheiterte Sanierungspläne

Nach einem kartellrechtlich gescheiterten Fusionsversuch mit dem Branchenzweiten J. Sainsbury im April 2019 hat Asda-CEO Roger Burnley vergebens versucht, den Vollsortimenter mit weiterem Personalabbau gesund zu schrumpfen. Das hat Walmart, der 1999 Asda zu umgerechnet 7,2 Mrd. Euro erworben hat, veranlasst, Ende Februar erste Verkaufsgespräche einzuleiten.

Walmart-CEO Doug McMillon will nämlich die Weltbilanz des börsennotierten US-Handelsriesen von eventuellen Investitionslasten durch Asda bereinigen. Auch sieht er mehr Wachstumschancen in Südamerika und vor allem China als in Großbritannien.



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