Preis-Kampagne: Kaufland wandelt auf den Spur...
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Kaufland wandelt auf den Spuren von Louis de Funès

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Kaufland wirbt humorvoll in TV und online
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Kaufland wandelt auf den Spuren von Louis de Funès
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Kaufland greift den Discount-Handel mit einer TV-Kampagne an. Thema des Auftritts sind die Dauertiefpreise des Händlers, die sich mit denen von Aldi, Lidl und Co. messen sollen. Für die Kreation hat sich Kaufland bei einer Ikone der Filmgeschichte bedient.

Die Schwarz-Tochter Kaufland gibt den Startschuss für eine Preiskampagne. Der Auftritt soll für die Kaufland-Eigenmarken in den Produktgruppen Getränke, Süßwaren, Snacks sowie Reis und Nudeln werben. Mehr als 7000 Marken- und Eigenmarkenprodukte aus diesen Sortiments-Bereichen sind bei Kaufland Unternehmensangaben zufolge so günstig wie bei den Discountern. Die Wortschöpfung, mit der Kaufland diese Positionierung unterstreichen will: "discountbillig".

Für jede der genannten Produktgruppen schaltet Kaufland nun eigene TV-Spots. Diese folgen alle demselben Script: Kundinnen und Kunden wollen von Mitarbeitenden des Händlers wissen, was dieses "discountbillig" eigentlich bedeutet. Die Erklärung versetzt sie so sehr in Erstaunen, dass dabei ein Wortwechsel herauskommt, der Filmgeschichte geschrieben hat: "Nein"  "Doch"  "Oh" stammt aus dem Film "Hasch mich, ich bin der Mörder!" aus dem Jahr 1971 mit Komiker-Legende Louis de Funès in der Hauptrolle (Filmszene hier).


Die Spots sind im TV und online zu sehen, unter anderem auf der Kampagnen-Website kaufland.de/discountbillig. Die dazugehörige Kampagne findet auf verschiedenen Kanälen statt. "Somit erreichen wir alle Zielgruppen von jung bis alt", erklärt Christoph Schneider, Geschäftsführer Marketing Deutschland bei Kaufland. Für die Kreation zeichnen die Agenturen Heimat und La Red verantwortlich, die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit Departed.

Inhaltlich schließt Kaufland, mit Brutto-Werbespendings von fast 270 Mio. Euro (+10 Prozent) im vergangenen Jahr einer von Deutschlands größten Werbungtreibenden, damit an preisgetriebene Kampagnen aus dem vergangenen Jahr an. Dazu gehören etwa das Rap-Video "Zu billig, um wahr zu sein" und "Robin von Kaufland". Das Schwert, das Kaufland hier schwingt, ist aber zumindest zweischneidig. Denn mit Lidl hat die Schwarz-Gruppe auch einen Discounter unter ihrem Dach, zu dem Kaufland mit seinen Preis-Kampagnen in gewisser Weise in Konkurrenz tritt.

Dass die hauseigene Konkurrenz angegriffen wird, ist in der Handelsszene allerdings kein Alleinstellungsmerkmal von Kaufland. Kürzlich ließ Edeka mit einer Kampagne aufhorchen, in der die im Vergleich geringere Auswahl bei der günstigeren Discount-Tochter Netto zum Thema gemacht wurde. (ire)



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