Corona-Krise Knollen haben Konjunktur

Dienstag, 24. März 2020
Regionale Engpässe bei Speisekartoffeln werden Landwirten zufolge durch Überschussregionen wie etwa Niedersachsen ausgeglichen.
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Regionale Engpässe bei Speisekartoffeln werden Landwirten zufolge durch Überschussregionen wie etwa Niedersachsen ausgeglichen.
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Speisekartoffeln erleben laut den Bauern angesichts der Corona-Krise ein Nachfragehoch. Die Versorgung mit den Knollen sei gesichert. Bauern, die Kartoffeln für die Weiterverarbeitung anbauen, müssen allerdings nun umplanen.

Die Coronavirus-Krise hat den Bedarf nach Speisekartoffeln in Deutschland steigen lassen. "Die Nachfrage nach Kartoffeln ist bundesweit hoch, aber die Versorgung ist grundsätzlich gesichert", sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, der Deutschen Presse-Agentur. Regionale Engpässe würden durch Überschussregionen wie etwa Niedersachsen ausgeglichen.

Schwierig sehe es hingegen für Bauern aus, die Kartoffeln zur Weiterverarbeitung etwa zu Pommes Frites anbauen. Da die Nachfrage vor allem in der Gastronomie durch angeordnete Schließungen einbricht, werden diese Kartoffelsorten kaum noch gekauft. Diese Sorten machen laut dem Verband den größten Teil der angebauten Fläche in Deutschland aus. "Landwirte müssen daher bei ihren Planungen der Anbaufläche Nachjustierungen vornehmen", teilte der DBV mit.

Dem Verband zufolge wurden im vergangenen Jahr in Deutschland Kartoffeln auf einer Fläche von 271.600 Hektar angebaut. Dabei wurden insgesamt rund 10,4 Mio. Tonnen Kartoffeln geerntet. (dpa-AFX)

Coronavirus (Symbolbild)
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