Felix Stickel / Nestlé Die Transformation mitgestalten

von Maurizio Giuri
Freitag, 09. November 2018
Felix Stickel gehört zu den Preisträgern der Stiftung Goldener Zuckerhut 2018.
Bert Bostelmann
Felix Stickel gehört zu den Preisträgern der Stiftung Goldener Zuckerhut 2018.
Felix Stickel hat in Brasilien studiert und sogar seine Abschlussarbeit auf Portugiesisch verfasst. Als Key Accounter bei Nestlé arbeitet der Frankfurter an der Schnittstelle zum Handel.

In zehn Jahren wird der Lebensmitteleinzelhandel …

... mit Sicherheit nicht von Amazon und Co kontrolliert. Dafür haben wir in Deutschland eine viel zu hohe Dichte an Einkaufsstätten und eine zu gute Qualität auf der Fläche. Lebensmittel selbst live einzukaufen, ist einfach zu schön.

Was macht man als Key Accounter bei Nestlé?

Ich bin für den Vertrieb von Maggi-Produkten an den Kunden Edeka Südwest verantwortlich. Produktvorstellungen, Listungen, Umsetzung von Jahresgesprächen sowie Auswertung von Verkaufszahlen gehören zu meinen Standard-Aufgaben. Viel wichtiger ist jedoch der Austausch mit Edeka über deren Shopper und sich verändernde Ansprüche.

Warum macht Ihr Job Sie froh?

Weil ich in einem coolen Team und gemeinsam mit einem bedeutungsvollen Kunden einen Transformationsprozess der Markenwelten und der Kategorie begleiten und mitgestalten darf.

Von welchem Beruf haben Sie als Kind geträumt?

Koch.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Vieles, aber besonders gerne mit dem Motorrad durch den Taunus und Umgebung fahren.

Wenn Sie eine Million Euro hätten, was für ein Start-up würden Sie dann gründen?

Dann würde ich das Geld eher diversifiziert anlegen, als nur ein einziges Unternehmen zu gründen.

Was war Ihre letzte gute Idee?

Der Sommerurlaub in diesem Jahr: ein Roadtrip durch Spanien mit meiner Partnerin.

Zur Person

Mondelez, Ferrero und nun Nestlé: Felix Stickel (27) hat schon in jungen Jahren die Großen der Branche kennengelernt. Als Key Accounter ist Stickel für den Vertrieb von Maggi-Produkten an den Kunden Edeka Südwest verantwortlich. Produktvorstellungen, Listungen und die Auswertung von Verkaufszahlen gehören zu Stickels Aufgaben.Nach Feierabend fährt der 27-Jährige gerne mit dem Motorrad durch den Taunus.

Auf welcher Seite im Netz verbringen Sie zu viel Zeit?

Wenn, dann eher mit Apps wie Dazn, Spox, Instagram.

Bringt Ihr Job Sie manchmal an den Rand der Verzweiflung?

Es kann oft doch ganz anders kommen als geplant. Das ist sehr herausfordernd, kann aber auch einen gewissen Reiz mit sich bringen.

Was war bisher Ihre größte Herausforderung?

Privat war das mein letztes Semester in Brasilien. Im Rahmen des deutsch-lateinamerikanischen Studiengangs der Betriebswirtschaft habe ich parallel zu den finalen Klausuren und meiner Bachelor-Arbeit auf Portugiesisch zusätzlich noch ein Praktikum gemacht. Um nahtlos ins Berufsleben einzusteigen, waren die letzten freien Momente mit der Vorbereitung auf den ersten Job ausgefüllt. Beruflich stellen die Jahresendspurts eine neue Herausforderung dar. Auch in diesem Jahr stehen wir vor einer ähnlichen Situation, die wir aber mit Sicherheit meistern werden.

Was denken Ihre Freunde über Ihren Job?

Dass ich Tag für Tag in deutschen Supermärkten Suppen und Saucen verkaufe. Und damit haben sie in gewisser Weise ja auch Recht.

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats