Geschäftsentwicklung Henkel zieht Jahresprognose zurück

Mittwoch, 08. April 2020
Vor allem für die Sparten Friseur- und Klebstoffgeschäft meldet Henkel im ersten Quartal rückläufige Umsätze.
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Vor allem für die Sparten Friseur- und Klebstoffgeschäft meldet Henkel im ersten Quartal rückläufige Umsätze.
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Henkel zieht Jahresprognose zurück
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Wie viele Unternehmen in der Corona-Krise streicht auch Henkel seine Prognose für 2020. Schon im ersten Quartal verzeichnet der Konsumgüterkonzern Umsatzrückgänge. 

Der Konsumgüterkonzern Henkel streicht wie so viele Unternehmen in jüngster Zeit seine Prognose für das laufende Jahr. Wegen der Corona-Pandemie sei derzeit eine zuverlässige und realistische Einschätzung der zukünftigen Geschäftsentwicklung nicht möglich, teilte der Dax-Konzern am  Dienstag in Düsseldorf mit.

Bereits im ersten Quartal bekam der Hersteller von Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Pritt die negativen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie zu spüren: So geht Henkel nach ersten vorläufigen Zahlen von einem organischen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent aus. Die Zahl ist dabei bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe.

Besonders schwach entwickelte sich das konjunktursensible Klebstoffgeschäft, vor allem die Nachfrage in der Automobilbranche sank weiter. Während das Friseur-Geschäft durch die behördlich angeordneten Schließungen von Friseurläden erheblich beeinträchtigt wurde, war das Umsatzwachstum im Einzelhandel den Angaben zufolge gegenüber dem Vorjahr stabil. Als Lichtblick erwies sich das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln, das im ersten Quartal um 5,5 Prozent zulegte. Henkel will am 11. Mai ausführlich über das erste Quartal berichten. (dpa)

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