Gleichberechtigung Unilever stellt Inklusionsprogramm vor

von Redaktion LZ
Dienstag, 26. Januar 2021
Unilever hat sich zum Ziel gesetzt, eine vielfältige Gesellschaft zu fördern.
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Unilever hat sich zum Ziel gesetzt, eine vielfältige Gesellschaft zu fördern.
Gleichberechtigung
Unilever stellt Inklusionsprogramm vor
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Der Konsumgüterkonzern Unilever hat sich verpflichtet, weltweit dazu beizutragen, eine gerechtere und integrativere Gesellschaft zu schaffen. So will das Unternehmen etwa ein existenzsicherndes Einkommen auch für Zulieferer gewährleisten.

Die Gesellschaft befinde sich in Schieflage, wenn es um Einkommensunterschiede, Bildungschancen oder Klimagerechtigkeit geht. Unilever sieht sich von daher in der Pflicht, dazu beizutragen, dass es gerechter zugeht.

Der multinationale Konsumgüterkonzern hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 mindestens ein existenzsicherndes Einkommen für alle zu gewährleisten, die Waren und Dienstleistungen für das Unternehmen erbringen.

Ebenfalls bis 2030 soll sichergestellt werden, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgeschult oder weitergebildet werden und ihnen flexible Beschäftigungsangebote zur Verfügung stehen. Der Konsumgüterkonzern will 10 Millionen junge Menschen mit wichtigen Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt ausstatten, indem es mit Top-Universitäten und der Jugendbeschäftigungsplattform LevelUp zusammenarbeitet.

Des Weiteren will der Konzern die Anzahl der Werbeanzeigen steigern, bei denen Menschen unterschiedlicher Gruppen mitwirken, sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Kollektive Maßnahmen

Bis 2025 will Unilever jährlich zwei Milliarden Euro Umsatz mit Lieferanten tätigen, die sich im Besitz von unterrepräsentierten Gruppen befinden, sowie 5 Millionen kleine und mittlere Unternehmen durch Zugang zu Kompetenzen, Finanzmitteln und Technik in ihrem Wachstum unterstützen.

"Die beiden größten Bedrohungen für unsere Welt sind derzeit der Klimawandel und soziale Ungleichheit", sagt Alan Jope, CEO von Unilever. "Im vergangenen Jahr hat sich die soziale Kluft zweifelsohne vergrößert. Es sind entschlossene und kollektive Maßnahmen erforderlich, um eine Gesellschaft zu fördern, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen beiträgt, in der Vielfalt die Norm ist, die Talente fördert und Chancen für alle bietet."

Letzten Monat hat Unilever Neuseeland als erstes globales Unternehmen eine Vier-Tage-Arbeitswoche bei vollem Lohnausgleich eingeführt. (ev)

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