Fakten und Rankings Zahlen zur Fleischbranche – national wie global

von Redaktion agrarzeitung (AZ)
Dienstag, 21. Juli 2020
Als Arbeitgeber ist die Schlacht- und Fleischverarbeitung ein Schwergewicht.
Imago Images / Roland Mühlanger
Als Arbeitgeber ist die Schlacht- und Fleischverarbeitung ein Schwergewicht.
Fakten und Rankings
Zahlen zur Fleischbranche – national wie global
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Die "Marktanalyse 2020" der Fachmedien afz - allgemeine fleischer zeitung und Fleischwirtschaft (gehören wie die Lebensmittel Zeitung zur dfv Mediengruppe) gibt einen Überblick über die wichtigsten Marktkennzahlen.

42,48 Mrd. Euro Umsatz hat die deutsche Fleisch- und Fleischwarenindustrie im Jahr 2018 erzielt. Sie bestimmt den Großteil des Umsatzes des gesamten produzierenden Ernährungsgewerbes in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft). Diese und weitere Daten zum Fleisch- und Fleischwarenmarkt in Deutschland, der EU und weltweit haben die Fachmedien afz - allgemeine fleischer zeitung und Fleischwirtschaft (dfv Mediengruppe) in der ausführlichen "Marktanalyse 2020" zusammengetragen. Der Fokus im deutschen Markt richtet sich auf die Akteure des Fleischerhandwerks, des Einzelhandels und der Industrie.

Als Arbeitgeber ist die Schlacht- und Fleischverarbeitung ebenfalls ein Schwergewicht. Über den Zeitraum von Januar bis September 2019 betrachtet, liegt sie mit rund 94.750 Beschäftigten auf Platz 2 hinter der Herstellung von Back- und Teigwaren (Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft). Allerdings: Die Anzahl der Fleischer-Fachgeschäfte ist in den letzten vier Jahren um mehr als neun Prozent auf 11.917 Betriebe gesunken (Quelle: Deutscher Fleischer-Verband).

Hier geht es zum kostenfreien Download der Marktanalyse

Darüber hinaus finden sich in der Marktanalyse Rankings zu den größten deutschen Unternehmensgruppen der Branche, zu den einzelnen Schlachterunternehmen und zu der Nachfrage vonseiten der Verbraucher. So wurden 2018 in Deutschland beispielsweise laut Deutschem Fleischer-Verband pro Kopf 60,1 Kilogramm Fleisch verzehrt.

EU-weit stiegen laut EU-Kommission vor allem bei Geflügelfleisch Produktion und Verbrauch, während bei Schweine- und Rindfleisch Produktion und Verbrauch rückläufig waren. Der Weltmarkt für Rindfleisch wuchs 2019 sowohl in der Produktion als auch im Verbrauch um jeweils 1,62 Prozent (Quelle: USDA/Foreign Agricultural Service).

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Die afz ist eine der ältesten Fachpublikationen auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt. In der afz informiert sich die gesamte Fleischbranche über aktuelle Markt- und Wirtschaftsfragen. Die afz bringt Hintergrundwissen zu Technik, Technologie und Produktion, zu Verkauf, Handel, Werbung und Wettbewerb. Betriebswirtschaftliche Themen ergänzen das redaktionelle Angebot mit dem Ziel, das komplette Know-how für den Geschäftserfolg mit Fleisch zu liefern. Die afz erscheint wöchentlich.

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Die Fleischwirtschaft ist die deutschsprachige Monatszeitschrift  für die gesamte Fleischbranche. Fachinformationen von der Erzeugung  über die Verarbeitung bis zur Vermarktung von Fleisch – die gesamte Prozesskette in einem Magazin. Durch die Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen Experten erreicht die Fleischwirtschaft höchste Kompetenz und weltweite Geltung. Zum Austausch zwischen Forschung und Praxis dient der wissenschaftliche Teil. Die wichtigsten Informationen und Hintergründe auf einen Blick.

Dieser Text erschien zuerst auf www.agrarzeitung.de.

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