Corona-Krise Otto unterstützt Beschaffungsstab der Regierung

Freitag, 03. April 2020
Schutzmasken sind schwer zu bekommen und überall gefragt.
Imago / Sven Simon
Schutzmasken sind schwer zu bekommen und überall gefragt.
Corona-Krise
Otto unterstützt Beschaffungsstab der Regierung
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Bei der Beschaffung von Schutzausrüstung ist die Bundesregierung auf die internationalen Netzwerke großer Unternehmen angewiesen. Deshalb hat sie Rahmenvereinbarungen unter anderem mit Online-Händler Otto geschlossen.

Große deutsche Unternehmen mit Niederlassungen im Ausland sollen der Bundesregierung helfen, weltweit Schutzausrüstung gegen das Coronavirus zu kaufen. Das geht aus einem Protokoll des "Corona-Kabinetts" unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hervor, über das am Donnerstag der "Business Insider" berichtete. Demnach hat das Gesundheitsministerium Rahmenvereinbarungen mit BASF, Fiege, Lufthansa , Otto und Volkswagen geschlossen.

Die Unternehmen sollen ihre Erfahrung und Kontakte auf den ausländischen Märkten einbringen, um für den Bund Kauf und Logistik zu organisieren. Koordiniert wird die Arbeit von einem Beschaffungsstab im Gesundheitsministerium.

Die Bundesregierung hatte beschlossen, Schutzausrüstung, aber auch Ausstattung für Intensivstationen in Krankenhäusern ergänzend zentral zu beschaffen. Wegen der international angespannten Lage sei das aber nicht einfach, hieß es.

Den Unternehmen scheint die Beschaffung leichter zu fallen: So kündigte Volkswagen an, Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und Schutzanzüge im Wert von rund 40 Millionen Euro in China kaufen und spenden zu wollen. (dpa-AFX)

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