Corona-Krise Staatliche Nahrungsmittelreserven werden nicht angetastet

Montag, 23. März 2020
Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
imago images / Yassine Mahjoub
Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Corona-Krise
Staatliche Nahrungsmittelreserven werden nicht angetastet
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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt trotz Hamsterkäufen Entwarnung: Die staatlichen Nahrungsmittelreserven würden nicht angetastet. Auch die Wasser- und die Stromversorgung seien nicht gefährdet.
Trotz Hamsterkäufen wegen der Coronavirus-Krise ist die Lebensmittelversorgung in Deutschland aus Sicht des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nicht gefährdet. Es gebe im Moment auch "keine Planung, die staatlichen Nahrungsmittelreserven in irgendeiner Form anzutasten", sagte der Präsident des Bundesamtes, Christoph Unger, dem "Tagesspiegel am Sonntag". Auch die Wasser- und die Stromversorgung seien nicht gefährdet.

Unger riet von Hamsterkäufen ab. "Vorratshaltung ist gut, Hamstern ist unsinnig", sagte er der Zeitung - auch wenn es natürlich mal vorkommen könne, dass es keine Backhefe oder kein Mehl gebe.

Die staatlichen Notreserven bestehen nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums aus Weizen, Roggen und Hafer zur Mehl-Produktion sowie Reis, Erbsen, Linsen und Kondensmilch. Die Nahrungsmittel sollen im Krisenfall vor allem an Verbraucher in den Ballungsregionen abgegeben werden, um die dortige Bevölkerung zumindest mit einer warmen Mahlzeit am Tag verpflegen zu können. (dpa-AFX)

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