QS-Prüfzeichen: Frische, auf die man sich verlassen kann

Montag, 09. September 2019
Das QS-Prüfsystem für Lebensmittel hat sich fest etabliert. 85 Prozent des in Deutschland produzierten Obst und Gemüses sowie Kartoffeln im LEH sind QS-zertifiziert. Bei frischem Fleisch liegt der Anteil an QS-Ware mit 95 Prozent noch höher. Warum das blaue Prüfzeichen in Sachen Qualitätssicherung mehr als der Standard ist, zeigt QS auch auf der Anuga 2019.
Der Anspruch, mehr zu sein als ein Standard, ist hoch – zumal Verbraucher mit einer solchen Fülle von Informationen über Lebensmittel-Siegel konfrontiert werden, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Um dem Anspruch gerecht zu werden, sind Inhalte, deren Überprüfbarkeit und nachhaltiges Vertrauen von besonderer Bedeutung. Ein Versprechen, das nur QS dank eines mehrstufigen Kontrollsystems abgeben kann. In rund 25.000 Filialen des deutschen LEH finden Verbraucher Produkte mit dem blauen QS-Prüfzeichen. Jeden Tag wandern 8 Millionen QS-geprüfte Produkte in die Einkaufswagen. Erklärtes Ziel von QS ist, das Vertrauen der Verbraucher in sichere Lebensmittel täglich zu rechtfertigen.
95 Prozent aller frischen Fleisch- und Wurstwaren sind in Deutschland QS-zertifiziert. Neben Fleisch gibt es das QS-Prüfzeichen auch für Obst, Gemüse und Kartoffeln.
95 Prozent aller frischen Fleisch- und Wurstwaren sind in Deutschland QS-zertifiziert. Neben Fleisch gibt es das QS-Prüfzeichen auch für Obst, Gemüse und Kartoffeln.

Wirksame Kontrollen und schnelle Reaktion

Dazu überprüfen die Auditoren die Einhaltung der QS-Anforderungen einschließlich der gesetzlichen Vorgaben. Schwerpunkte der Prüfkriterien sind Rückverfolgbarkeit und Hygiene, in der Landwirtschaft selbstverständlich auch Tierhaltung und Fütterung. Ein Vorteil ist die vertragliche Einbindung aller Teilnehmer ins QS-System. Dadurch können in Ereignis- und Krisenfällen alle relevanten Informationen entlang der Produktionskette schnell eingeholt werden. Bei Bedarf klären Sonderaudits den Sachverhalt.

Geschulte LEH-Mitarbeiter als Schnittstelle zum Kunden

Eine wichtige Informationsquelle für die Kunden sind die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LEH-Systempartner. Sie werden regelmäßig durch QS-Fachpersonal geschult. Daneben bietet QS auch eine Reihe weiterer Möglichkeiten der Wissensvermittlung. Das reicht vom E-Learning über das Wissensportal (https://q-s.de/wissensportal) bis zu Publikationen mit integrierten Selbsttests und Programmen für Auszubildende. Mit weiteren Kooperationen und Veranstaltungen wendet sich QS vor allem an junge und angehende Fachkräfte im LEH.
Bei Obst, Gemüse und Kartoffeln liegt der Anteil an QS-Ware im Lebensmitteleinzelhandel bei 85 Prozent.
Bei Obst, Gemüse und Kartoffeln liegt der Anteil an QS-Ware im Lebensmitteleinzelhandel bei 85 Prozent.

Aktuelles Branchenthema: Kennzeichnung der Haltungsform

Eines der meist diskutierten Themen der letzten Monate ist die Kennzeichnung der Haltungsformen. Die Verbraucher wollen, dass es den Tieren gut geht, bevor das Fleisch auf dem Teller landet. Die Studie „SocialLab – Nutztierhaltung im Spiegel der Gesellschaft“ zeigt aber, dass 70 % der Verbraucher keine Kenntnisse von der Tierhaltung haben. Die neue Haltungsform-Kennzeichnung der Initiative Tierwohl, die vor fünf Jahren aus dem QS-System erwachsen ist, erfüllt nun die von Verbrauchern, Politikern und Interessenverbänden gewünschte Transparenz. Jetzt kann der Kunde auf den ersten Blick erkennen, unter welchen Bedingungen das Tier, von dem das Fleisch stammt, gehalten wurde und seine Kaufentscheidung bewusst treffen. Mit noch mehr Aufklärung und Marketing wird es gelingen, die Konsumenten bei der Entwicklung zu mehr Tierwohl mitzunehmen. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen: So nehmen laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage vom Juli 2019 inzwischen 28 Prozent der Verbraucher das Produktsiegel der Initiative Tierwohl auf den Verpackungen bewusst wahr – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent.
Die Kassenzonenbefragung der Hochschule Osnabrück aus dem Jahr 2018 zeigt, dass 76 Prozent der Verbraucher eine artgerechte Tierhaltung fordern.
Die Kassenzonenbefragung der Hochschule Osnabrück aus dem Jahr 2018 zeigt, dass 76 Prozent der Verbraucher eine artgerechte Tierhaltung fordern.

Echtes Engagement für mehr Tierwohl

Die Initiative Tierwohl bemüht sich jedoch nicht nur um Kennzeichnungen. Ihr eigentlicher Zweck ist die breite Förderung von mehr Tierwohl. Dazu engagieren sich 4.230 Schweine haltende und 2.440 Geflügel haltende Betriebe und setzen dies im Rahmen ihrer Arbeit um – finanziert vom Lebensmitteleinzelhandel. Zwischen 2014 und 2020 werden vom teilnehmenden Handel, belegbar und kontrolliert, in Summe etwa 650 Mio. Euro in Maßnahmen zum Tierwohl investiert. Die enormen Anstrengungen sind ein großer Erfolg und verdeutlichen, dass der Wandel im Verständnis von Produzenten und im Handel die gesamte Branche vorantreibt. Ein Wandel, den auch die Verbraucher begrüßen: In der Forsa-Studie beurteilten 94 Prozent der Verbraucher das Konzept der Initiative Tierwohl als gut oder sehr gut.

Auf der Anuga wird QS mit den Partnern über diese und weitere wichtige Themen sprechen und diskutieren, wie QS gemeinsam mit allen Akteuren der Branche die zuverlässige Qualitätssicherung noch weiter verbessern und fortentwickeln kann. Dazu werden auf dem QS-Messestand auch Experten der Initiative Tierwohl und Haltungsform.de vertreten sein.

Rundum informiert: Für Verbraucher bietet QS aktuelle News und Infos auf Facebook, YouTube sowie unter www.qs-pruefzeichen.de zu den Themen Lebensmittelsicherheit und frische Lebensmittel.
Rundum informiert: Für Verbraucher bietet QS aktuelle News und Infos auf Facebook, YouTube sowie unter www.qs-pruefzeichen.de zu den Themen Lebensmittelsicherheit und frische Lebensmittel.


Kontakt

QS Qualität und Sicherheit GmbH
Kathrin Voskuhl
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
presse@q-s.de
www.q-s.de

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