Studie: Category Management gewinnt weiter an Bedeutung

Montag, 08. Oktober 2018
CM-Projekte im stationären und im Online-Handel gewinnen in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Stark im Fokus sind auch Total-Store-Konzepte. Das zeigt die neue Studie „CM-Monitor 2018" von GS1 Germany und plan + impuls.
Drei Viertel der Industrie- und Handelsunternehmen in Deutschland sind überzeugt, dass Category Management (CM) in den kommenden drei Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird. Vor allem das Thema Online-CM ist stark im Kommen – fast 40 Prozent der Hersteller schätzen es mittlerweile als Top-Trend in ihrem Unternehmen ein. Dies geht aus einer aktuellen Befragung hervor, die GS1 Germany gemeinsam mit der Marktforschungsgesellschaft plan + impuls durchgeführt hat. Die jetzt erschienene Studie „CM-Monitor 2018“ beleuchtet den Status Quo und die Entwicklung des CM-Engagements in Deutschland – und knüpft damit an die vorausgegangene Untersuchung „Quo vadis, Category Management?“ aus dem Jahr 2015 an.

Die Ergebnisse des CM-Monitors 2018 belegen das weiterhin große Potenzial von Category Management für Handel und Industrie. Ein positives Signal sind nicht zuletzt die noch steigenden Investitionen in die CM-Ausbildung – denn auch angesichts der immer stärkeren Verschmelzung von Online- und Offlineangeboten ist es wichtiger denn je, die Bedürfnisse des Shoppers zu verstehen und über alle Kanäle hinweg punktgenau zu erfüllen. Für 91 Prozent der befragten Unternehmen sind Schulungen und Weiterbildungen im Bereich CM laut Studie relevant. 56 Prozent wollen in den kommenden drei Jahren eher mehr in die Ausbildung der mit CM beschäftigten Mitarbeiter investieren. Weitere 35 Prozent planen gleichbleibende Investitionen.

Steigende Umsetzungsqualität der CM-Projekte

Es geht längst um viel mehr als nur um Regaloptimierung – auch das zeigen die Ergebnisse des CM-Monitors 2018. Mit der zunehmenden Komplexität der Shoppingwelt hat sich auch das Category Management zu einem äußerst vielschichtigen Prozess entwickelt. Mit dem Ziel, dem Shopper die Orientierung am Point of Sale zu erleichtern und die Kaufbereitschaft zu fördern, führen heute rund 70 Prozent der befragten Konsumgüterhersteller und Handelsunternehmen kooperative CM-Projekte durch. Nach Einschätzung der Mehrheit der Studien-Teilnehmer (61 Prozent) hat sich die CM-Umsetzungsqualität dabei in den letzten Jahren verbessert. Der größte Mehrwert liegt für die Befragten neben dem konkreten Nutzen für die Shopper vor allem in einem tieferen Verständnis für die verschiedenen Warenkategorien und der optimierten Zusammenarbeit zwischen Händlern und Herstellern.

Total-Store-Konzepte rücken in den Fokus

Auslöser für konkrete CM-Projekte sind meist Umsatzpotenziale (83 Prozent) oder neue Shopper Insights, also Erkenntnisse über das Verhalten der Kunden (64 Prozent). Immer ausgereiftere Forschungs- und Beobachtungsmethoden liefern detaillierte Erkenntnisse über das Shopperverhalten. Auf dieser Basis werden Einkaufsstätten und Webshops nach CM-Erkenntnissen optimiert oder neu ausgerichtet. Dabei setzt sich im Category Management zunehmend ein ganzheitlicher Ansatz durch: Mehr als die Hälfte der befragten Handelsunternehmen will sich in den kommenden drei Jahren mit Total-Store-Projekten befassen – statt einzelner Kategorien wird dabei gleich die gesamte Ladenfläche optimiert.

Die kompletten Studienergebnisse sind auf Anfrage per E-Mail bei Justine Lauer, Senior Managerin Category Management + Shopper Marketing bei GS1 Germany, erhältlich (justine.lauer@gs1.de).
Weitere Informationen zum Thema Category Management finden sich auf www.gs1-germany.de/category-management.

Kontakt

Justine Lauer
Senior Managerin Category Management + Shopper Marketing
GS1 Germany, Maarweg 133, 50825 Köln
Tel.: +49 (0)221 94714 435, justine.lauer@gs1.de

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